Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

SALZBURG (awp international) - Die geplante Gaspipeline Nabucco könnte einem Pressebericht zufolge einen finanzkräftigen Partner gewinnen. Die staatliche Beteiligungsgesellschaft des Emirats Abu Dhabi IPIC habe Interesse an einem Einstieg in das Betreiberkonsortium, berichteten die "Salzburger Nachrichten" (Montag).
Das Firmenkonsortium, zu dem neben dem zweitgrössten deutschen Energieunternehmen RWE der österreichische Ölkonzern OMV zählt, wollte die Gerüchte in dem Blatt nicht offiziell kommentieren. Grundsätzlich sei die Gruppe aber für einen weiteren Partner offen, erklärte eine OMV-Sprecherin. IPIC hält 20 Prozent der OMV-Aktien.
Die geplante 3.000 Kilometer lange Gaspipeline soll ab 2014 Gas aus dem kaspischen Raum durch die Türkei nach Europa bringen und dabei Russland umgehen. Die Kosten werden auf rund 8 Milliarden Euro beziffert.
Bislang fehlen für Nabucco noch verbindliche Lieferzusagen aus den Ländern am Kaspischen Meer. Für RWE etwa sind diese Zusagen die Voraussetzung für die Investitionsentscheidung. Doch noch zögern die Lieferländer. Das soll auch daran liegen, dass der russische Gasriese Gazprom mit allen Mitteln versucht, dass Konkurrenzprojekt zu verhindern.
Die Russen wollen selbst eine Pipeline durch das Schwarze Meer bauen. Der Einstieg von Abu Dhabi wäre vor diesem Hinetrgrund ein wichtiges Signal für den Bau von Nabucco. IPIC ist bereits im Gasgeschäft in Turkmenistan aktiv./nl/zb

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???