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LONDON (awp international) - China plant in Kolumbien einem Pressebericht zufolge mehrere grosse Infrastrukturprojekte. Eines der wichtigsten Vorhaben ist der Bau einer Bahnstrecke von der Pazifik- zur Atlantikküste des südamerikanischen Landes als Alternative zum Panama-Kanal, wie der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos der "Financial Times" (FT/Montag) sagte. "Die Studien der Chinesen zu den Transportkosten belegen, dass sich ein solche Investment lohnt." Geplant ist, dass Produkte aus China von der Pazifikküste über die 220 Kilometer lange Strecke in eine neue Stadt am Atlantik bei Cartagena gebracht werden, von wo aus sie in andere amerikanische Länder reexportiert werden.
China investiert seit langem in Entwicklungsländer. In den vergangenen beiden Jahren liehen ihnen die chinesischen Staatsbanken mehr als die Weltbank. In Kolumbien planen die Chinesen laut Zeitung auch eine Bahnstrecke für den Kohletransport Richtung Pazifik. Bislang exportiert Kolumbien - fünftgrösster Kohleförderer der Welt - den Energieträger grösstenteils über den Atlantik.
Die chinesisch-kolumbianische Partnerschaft setzt vor allem die USA unter Druck. Bislang war Kolumbien ihr wichtigster Partner in Südamerika. Doch die Frustration in Bogota über die Verzögerungen beim geplanten Freihandelsabkommen wächst. Zwar haben die Regierungen beider Länder es vor vier Jahren unterschrieben, seitdem aber hängt es im US-Parlament./enl/dct/tw

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