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126 Mio. für Forschungs-Projekte

Molekularbiologie wurde zu einem von zehn Nationalen Forschungs-Schwerpunkten erklärt. Schweizer Nationalfonds

Der Bund unterstützt mit 126 Mio. Franken 10 Forschungs-Projekte auf strategisch wichtigen Gebieten. Beworben hatten sich über 200 Projekte. Mit dem Geld soll der Forschungsplatz Schweiz nachhaltig gestärkt werden.

Wie Bundesrätin Ruth Dreifuss am Montag (18.12.) in Bern sagte, war die Auswahl der 10 Forschungs-Projekte nicht einfach. In einem Wettbewerb um die Gelder beworben hatten sich 229 Projekte. Nach einem strengen Evaluations-Vrfahren waren noch 18 Forschungsprogramme zurückgeblieben, von diesen wurden nun 10 zum Nationalen Forschungs-Schwerpunkt (NFS) erklärt. Sie erhalten jetzt die 126 Mio. Franken, pro Projekt gibt es im Schnitt rund 12 Mio.

Internationale Anerkennung

Mit den NFS sollen gezielt langfristige Projekte von höchster wissenschaftlicher Qualität gefördert werden, damit der Forschungs-Platz Schweiz international weit vorne vertreten ist. Ein jedes NFS besteht aus einem Kompetenz-Zentrum und einem Netz von Partnerschaften im universitären und ausseruniversitären Bereich.

Den Zuschlag erhielten Forschungs-Programme in folgenden zehn Gebieten: Computerchirurgie, Krebskrankheiten, Rehabilitation des Nervensystems, Aktivität der Gene, Molekularbiologie, Nanologie, Quantenphotonik, elektronische Materialien, Pflanzenschutz und Klimawandel.

Die Universitäten Basel, Neuenburg und Bern werden Standorte je eines NFS. Die Universität Genf und Lausanne mit der ETH und dem Krebsforschungszentrum beherbergen je zwei sogenannte «Leading Houses». In Zürich werden an der ETH zwei und an der Universität ein NFS installiert.

Auswahl überdacht

Das ganze Auswahl-Prozedere werde im nächsten Jahr evaluiert, kündigte Dreifuss an. Mitte des Jahres 2002 werde eine zweite Ausschreibung für NFS stattfinden. Bis dahin werde geklärt werden, ob die NFS-Gelder auch an Projekte aus Geistes- und Sozialwissenschaften vergeben werden können.

swissinfo und Agenturen

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