Skirennfahrer Marco Odermatt glaubt an «höhere Kraft»
Um in sich hineinzugehen, braucht es für Marco Odermatt nicht zwingend eine Kirche. Auch wenn der Nidwaldner Skistar laut eigener Aussage "nicht sehr religiös" ist, glaubt er an eine "höhere Kraft".
(Keystone-SDA) «Wenn ich mal bei einer Kapelle vorbeikomme, beim Spazieren oder in anderen schönen Momenten, kann ich schon ein bisschen in mich hineingehen und besinnlich sein. Aber es muss nicht immer in einer Kirche sein, und ich habe dabei kein klares Bild vor mir», sagte der 28-Jährige im Interview mit der «Glückspost».
Auch sei er nicht abergläubisch, so der unterdessen 51-fache Weltcup-Sieger, der am vergangenen Samstag zum fünften Mal in Folge den Riesenslalom in Adelboden BE gewann. Vor einem Rennen verzichte er daher auf spezielle Rituale oder Tricks und besitze auch keinen Glücksbringer. «Dafür gibt mir Routine Sicherheit und Vertrauen», so Odermatt.
Unsicherheiten oder Angst verspürt der Schweizer Skirennfahrer eher selten. Generell Angst mache ihm «relativ wenig», so Odermatt. Aber: «Es gibt natürlich Themen, die man nicht selbst in der Hand hat, wie die Gesundheit, ob die eigene oder jene der Liebsten.» Das seien aber, so glaube er, «normale, menschliche Dinge».