Stadt Bern will Konzeptstudie für Carterminal Neufeld lancieren
Die Stadt Bern will für das künftige Fern- und Reisebusterminal Neufeld eine Konzeptstudie durchführen. Für die Studie und die anschliessende Projektierung hat der Gemeinderat dem Stadtrat einen Kredit in der Höhe von 2,55 Millionen Franken beantragt.
(Keystone-SDA) Um das Vorhaben dereinst realisieren zu können, ist weiter eine Änderung des Zonenplans und der Bauordnung sowie des Baulinienplans nötig. Voraussichtlich am 28. Februar 2027 findet deshalb eine Volksabstimmung statt, wie der Gemeinderat am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt.
Über den Baukredit wird nach Vorliegen des ausgearbeiteten Bauprojektes in einer separaten Vorlage entschieden. Bund und Kanton dürften sich mit Beiträgen aus dem Agglomerationsprogramm an den Baukosten beteiligen, wie es weiter heisst.
Der heutige Carterminal Neufeld steht seit Langem in der Kritik. Er sei der Stadt Bern unwürdig und nicht zeitgemäss, heisst es etwa. Das sieht auch der Gemeinderat so. Das bestehende Provisorium sei zu klein und genüge den grundlegenden Anforderungen nicht, schreibt er weiter.
Das neue Terminal soll künftig durch die Einführung von gesamtstädtischen Parkierungsgebühren für Reisebusse selbsttragend geführt werden können.
Der Gemeinderat der Stadt Bern will die Innenstadt von Reisebussen entlasten. Diese sollen künftig ausserhalb des Stadtzentrums parkieren und eine kostendeckende Gebühr entrichten. Im Februar hat er das neue Car- und Reisebuskonzept zur Vernehmlassung aufgelegt. Es sieht zudem reservierungspflichtige Parkplätze vor. Das Angebot soll den Reisebusverkehr gezielt lenken und den Suchverkehr minimieren.