Stadtspital Zürich erreicht 2025 Rekord bei den Patientenzahlen
Das Stadtspital Zürich hat im vergangenen Jahr bei Geburten, Patientenzahlen und Notfallbehandlungen neue Höchstwerte erreicht. Ausserdem konnte es seine finanzielle Situation deutlich verbessern.
(Keystone-SDA) Auf ein aussergewöhnliches Jahr blickt das Stadtspital Zürich zurück: 2025 kamen 2932 Babys am Standort Triemli zur Welt. Das sind so viele wie nie zuvor. Auch die Zahl der stationären Patientinnen und Patienten erreichte mit 37’545 einen neuen Rekord – im Jahr 2024 waren es noch 36’194. Ebenso die ambulanten Besuche, die um 5’384 auf 460’893 stiegen. Dies teilte das Stadtspital Zürich am Donnerstag mit.
Die Notfallstationen Waid und Triemli hatten ebenfalls mehr zu tun. 98’426 Patientinnen und Patienten wurden behandelt. 1’180 mehr als noch im Jahr 2024.
Betriebsertrag gestiegen
Trotz der hohen Auslastung betrug der finanzielle Verlust des Spitals 10,7 Millionen Franken. Im Vorjahr lag er 28 Millionen im Minus. Der Betriebsertrag stieg gleichzeitig auf rund 755 Millionen Franken. Als Grund dafür nannte das Spital das gestiegene Leistungsvolumen. Dieses bringe jedoch auch höhere Kosten – insbesondere beim Personal und Material – mit sich.
Neben dem Tagesgeschäft arbeitet das Stadtspital intensiv an seiner «Strategie 2023». Dies mit dem Ziel, die Versorgung langfristig zu sichern und die Arbeitsbedingungen weiter zu verbessern. Massnahmen zur Stärkung der Pflege wurden bereits umgesetzt und neue Modelle für Assistenzärztinnen und -ärzte getestet. Zudem wurden nach einem positiven Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts zum Aufbau von zwei neuen Rehabilitationskliniken an den Standorten Waid und Triemli die Planungen wieder aufgenommen.
Auch im Bereich Nachhaltigkeit verbuchte das Spital Fortschritte: Mehr erneuerbare Energie, weniger Lebensmittelabfälle und ein höherer Anteil regionaler Produkte sollen auch in Zukunft die Umweltbilanz weiter verbessern.