Staffelei statt Stall: In Polopause malt Annette Fetscherin Pferde
In Annette Fetscherins Wohnung in Winterthur ZH hängen heute vier eigene Bilder an den Wänden. Ein Ausgleich zum turbulenten Berufsalltag sei wichtig, um aufzutanken.
(Keystone-SDA) Zum Malen hat die 42-jährige Sportmoderatorin nach eigenen Angaben vergangenen Herbst gefunden. Das trifft sich gut, denn im Herbst und im Winter macht die Polosaison Pause. Sie sitze bereits seit ihrem fünften Lebensjahr im Sattel, erzählte Fetscherin der «Schweizer Illustrierten» im Interview.
Diese Welt fehle ihr im Winter sehr, gab Fetscherin zu. Umso besser, dass sie diese nun zeichnen kann: «Mein Motiv ist dabei immer das Poloreiten», sagte sie. Während des Malens kann die Sportmoderatorin runterfahren. Mittlerweile nimmt sie sich nach intensiven Phasen frei, um wieder auftanken zu können.
Bis zum Ende der Olympischen Winterspiele in Italien am 22. Februar stehen Fetscherin noch einige lange Arbeitstage bevor. Trotz Anstrengung sei die Freude riesig. Die Arbeit als Sportjournalistin sei nach wie vor voll ihr Ding.
So sehr sie die Aufregung vor der Kamera schätze, geniesse sie mittlerweile auch die Ruhe zu Hause vor der Holzstaffelei. Mittlerweile sei das Malen für sie fast zur Sucht geworden, sagte die 42-Jährige.