Starker Wind: «Hondius» doch an Pier festgemacht
Kurz vor dem Ende der Ausschiffung der Passagiere und eines Teils der Besatzung ist das von Hantavirus-Infektionen betroffene Kreuzfahrtschiff "Hondius" an einem Pier festgemacht worden. Grund sei aufkommender Wind, der die Abholung der Passagiere wie am Vortag in kleinen Booten zu schwierig machen würde, sagte eine Korrespondentin des staatlichen spanischen TV-Sender RTVE in einer Liveschalte zum Hafen von Granadilla im Süden von Teneriffa. In dem Hafen ankert die "Hondius".
(Keystone-SDA) Die Tatsache, dass das Schiff nun doch mit dem Land verbunden ist, dürfte für Kritik auf der Insel sorgen. Die Regionalregierung der Kanaren hatte im Vorfeld darauf bestanden, dass die «Hondius» nicht anlegt, weil sie Sorge hatte, Mäuse mit dem Hantavirus könnten an Land gelangen.
Die Ausschiffung der letzten Menschen an Bord, die ausgeflogen werden sollen, wurde am Abend erwartet. Anschliessend sollte die «Hondius» mit einer Restbesatzung Richtung Niederlande in See stechen.