Strassenverkehr fordert 2025 weniger Tote und mehr Verletzte
Im vergangenen Jahr sind auf Schweizer Strassen 214 Menschen ums Leben gekommen, 36 weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig hat die Zahl der Schwerverletzten um 143 auf 3935 Personen zugenommen, wie das Bundesamt für Strassen (Astra) am Donnerstag mitteilte.
(Keystone-SDA) Bei den Personenwageninsassen sank die Zahl der Todesopfer auf einen Tiefstwert. Es starben 59 Personen (-22). Bei den E-Bikes wurden 586 Menschen schwer verletzt, was einer Zunahme von 53 Personen in dieser Kategorie entspricht.
Besonders im Fokus stehen laut Astra 15- bis 17-jährige Motorradfahrende: In dieser Altersgruppe wurden 11 Personen getötet und 154 schwer verletzt. Das Astra erarbeitet deshalb Massnahmen wie Anpassungen bei der Ausbildung oder eine Erhöhung des Mindestalters.
In der Statistik erfasst werden laut dem Astra alle polizeilich gemeldeten Unfälle auf öffentlichen Strassen. Als getötet gelten Personen, die auf der Unfallstelle oder innerhalb von 30 Tagen an den Unfallfolgen sterben.