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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Wenn man reich ist, kann man fast alles kaufen – auch eine Schweizer Aufenthaltsbewilligung. Ärgert Sie das?

Herzliche Grüsse

Genfersee
Keystone / Alessandro Della Bella

Immer mehr Chinesinnen und Chinesen ziehen mit einem «goldenen Visum» in die Schweiz. Sie sind genug reich, um von einer Ausnahmeregelung zu profitieren.

Die Kantone können Aufenthaltsbewilligungen erteilen, wenn es um «erhebliche kantonale fiskalische Interessen geht«. Sprich: Wer genug reich ist, darf kommen.

Pro Jahr ziehen auf diesem Weg konstant rund 40 bis 50 Personen in die Schweiz. Am meisten in die Kantone Genf, Tessin, Waadt, Zug und Bern.

Früher waren es vor allem reiche Russen, die mit Sonderbewilligung in die Schweiz zogen. Seit vier Jahren stehen nun Chinesen an erster Stelle der Statistik.

Jugendliche sorgen in der Schweiz für Polizei-Einsätze. Die Stimmung ist wegen der Corona-Pandemie angespannt.

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Meine Kollegin Kaoru Uda hat mit einer Expertin von Pro Juventute gesprochen: «Die Belastung für Kinder und Jugendliche wegen der Pandemie ist gross», sagt Lulzana Musliu.

Die Anfragen an das Sorgentelefon der Pro Juventute haben gegenüber der Vorjahresperiode um 40% zugenommen. 

Laut einer Studie der Universität Basel leiden Jugendliche im Vergleich zu anderen Altersgruppen überdurchschnittlich an depressiven Symptomen während der Corona-Krise. Auch die Arbeitslosigkeit stieg bei Jugendlichen stärker.

Homeoffice
Keystone / Christian Beutler

Viele möchten auch nach der Pandemie im Homeoffice arbeiten. Das könnte aber in einem bösen Erwachen enden, schreibt die NZZ.

Was bequem zu Hause getan werden kann, lässt sich oft billiger auch im Ausland erledigen. Homeoffice könne so zum Bumerang werden, kommentiert ein NZZ-Journalist.

Mancher Arbeitgeber dürfte schon bald folgende Überlegung anstellen: Wenn es bloss Internet und Computer braucht, lässt sich die Arbeit auch aus der Ukraine oder den Philippinen ausführen.

Damit lassen sich Lohnkosten und Büroflächen sparen. «Vielen Heimarbeitern könnte daher ein böses Erwachen drohen», so die NZZ.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Mischa Stünzi

Wie halten Sie es mit Homeoffice? Dürfen Sie zu Hause arbeiten oder müssen Sie sogar?

Und wenn Sie von zu Hause arbeiten, wie finden Sie es? Teilen Sie Ihre Erfahrung mit mir und der Community und diskutieren Sie mit.

6 Kommentare
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Ich habe es gestern bereits erwähnt: In Neuseeland findet jedes Jahr ein Schweizer Schwingfest statt. Heute berichtet die NZZ.

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Kurz vor einem lokalen Lockdown fand in der Region Taranaki im Westen der Nordinsel das jährliche Schwingfest mit «Swiss Picnic» des Auslandschweizer-Vereins statt.

250 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer besuchten den Anlass auf dem klubeigenen Areal im Dörfchen Kaponga.

Sieger wurde der 32-jährige Erwin Hebler, Sohn eines ausgewanderten Luzerner Ehepaars und in Neuseeland geboren.

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