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Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Am nächsten Sonntag ist Abstimmung in der Schweiz. Einige Gemeinden im Kanton Graubünden machen erstmals mit beim Versuch mit E-Voting. Doch bei der Frage der Finanzierung ist noch vieles unklar.

Herzliche Grüsse aus Bern

Mann fotografiert QR-Code
Keystone / Alexandra Wey

Mit Graubünden macht ein vierter Schweizer Kanton beim Test des E-Votings mit.

Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer beklagen sich bei uns immer wieder, dass ihre Stimm- und Wahlunterlagen zu spät bei ihnen eintreffen oder es nicht mehr innert nützlicher Frist zurück in die Schweiz schaffen. E-Voting würde die politische Teilhabe für sie wesentlich vereinfachen.

Nun läuft wieder ein E-Voting-Pilotversuch, diesmal in vier Kantonen. In Graubünden, Basel-Stadt, St. Gallen und Thurgau können am 3. März 77’000 Personen online abstimmen, schreibt meine Kollegin Janie Gloor. Laut Bundeskanzlei entspricht das knapp 1,5% aller Schweizer Stimmberechtigten.

Für die langfristige Finanzierung des Systems müssten allerdings ein paar Kantone mehr daran teilnehmen. «Ab zehn Kantonen lohnt es sich für die Post», welche das System anbietet, sagte Inside-IT-Chefredaktor Reto Vogt in der SWI-Debatte «Let’s Talk».

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Balz Rigendinger

Verlieren Auslandschweizer:innen im Inland an Sympathie?

Warum denken Sie, ist die Stimmung gegenüber den Auslandschweizer:innen im Inland zunehmend kritisch?

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Die Glocke des Nationalratspräsidenten
Keystone / Alessandro della Valle

In der Frühjahrssession des Parlaments betreffen einige Geschäfte die 5. Schweiz.

Nun bimmelt sie wieder, die Glocke des Nationalratspräsidenten. Heute Nachmittag hat in Bern die Frühjahrssession der Eidgenössischen Räte begonnen. Auf der Traktandenliste stehen auch mehrere Themen, welche Sie, liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, betreffen.

Ein gewichtiger Brocken ist der geplante Abbau der Kinderrenten für ausgewanderte Pensionierte. Eltern im Rentenalter, erhalten eine solche, falls ihre Kinder noch minderjährig oder in Ausbildung sind. Ein Drittel der Menschen, die eine Schweizer Kinderrente erhalten, lebt im Ausland. Es sind grösstenteils Männer, die meisten von ihnen leben in Thailand.

Ein weiteres Thema ist der zweite Anlauf für eine elektronische Identität E-ID. Eine solche könnte Ihnen auch das E-Voting erleichtern. Der neue Vorschlag sieht eine staatliche Lösung vor. Ob es diesmal wohl klappt?

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Katy Romy

Sind Sie im Rentenalter ausgewandert, weil Sie in der Schweiz nicht über die Runden kommen?

Jedes Jahr ziehen Schweizer:innen ins Ausland, um finanziellen Schwierigkeiten in der Schweiz zu entgehen. Sind Sie auch in dieser Situation?

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Eine Prostituierte posiert
Keystone

Internationale Recherche zeigt: Mit Inseraten werden Osteuropäerinnen zur Prostitution in die Schweiz gelockt.

Sie hoffte auf einen gut bezahlten Job in der Schweiz. Doch sie wurde geschlagen und beschimpft, musste sämtliche Einnahmen abgeben, und ihr wurden das Kind und die Ausweispapiere weggenommen. Das steht in einer Anklageschrift, die dem Tages-Anzeiger vorliegt.

In einer grossen internationalen Recherche deckt die Zeitung heute auf, dass verschiedene Schweizer Bordelle in tausenden Jobinseraten gezielt Osteuropäerinnen rekrutieren. Versprochen wird unter anderem ein Gehalt von bis zu 7000 Franken – pro Woche!

Rund 60 Personen werden in der Schweiz pro Jahr wegen Menschenhandels angezeigt, so der Tagi. Doch nur knapp ein Dutzend werden auch verurteilt. «Sie alle sind nur ein kleiner Teil des riesigen Netzes, das sich von der Schweiz bis nach Osteuropa spannt«, schreibt der Blick.

Hotel Gstaad Palace
Keystone / Gaetan Bally

Es bietet Stoff für Legenden: Das Hotel Palace in Gstaad.

Reiche und noch Reichere residieren gern in Gstaad, auf 1050 Metern über Meer im Berner Oberland. Dreh- und Angelpunkt des Sehen-und-Gesehenwerdens ist das Hotel Palace, das über dem Ferienort thront. Derzeit ist ein Spielfilm von Roman Polanski über das Hotel in den Kinos zu sehen.

Andrea Scherz, der Direktor und Besitzer des Fünfsternehauses, hat einige Geschichten auf Lager, die er heute in der Neuen Zürcher Zeitung erzählt – natürlich mit der gebotenen Diskretion.

Die Gäste seien generell ungeduldiger geworden, sagt der Hoteldirektor. Für einen Amerikaner mussten sie einmal den Boden der gesamten Suite um 30 Zentimeter erhöhen, weil er meinte, er sehe nicht gut aus den Fenstern. Die Kosten für Schreiner und Elektrik wurden natürlich verrechnet.

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