The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Eine Frau wirft einige Briefe in ein Briefkasten

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Dieses Jahr findet in Luzern der 100. Auslandschweizer-Kongress statt. Zu diesem Anlass erhalten Sie, die Schweizer:innen im Ausland, eine schöne Würdigung: eine eigene Briefmarke.

Herzliche Grüsse aus Bern

die beiden Briefmarken der Auslandschweizer:innen-Serie
zVg

«Eine Anerkennung für die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer»

Wenn Sie das nächste Mal in der Schweiz sind, können Sie den Liebsten zuhause einen Gruss mit einer speziellen Frankierung schicken: Die Post und die Stiftung Pro Patria haben eine Briefmarkenserie herausgegeben, die der Fünften Schweiz gewidmet ist.

Das Konzept für die detailreichen Motive wurden von jungen Auslandschweizer:innen in den Ferienlagern der Auslandschweizer-Organisation (ASO) erarbeitet, gezeichnet hat die Marken Sandra Liscio, eine Designerin aus Lugano, die in London lebt. “Es handelt sich um eine echte Anerkennung für die Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, die manchmal schlecht behandelt werden, wie im Rahmen der Kampagne der letzten eidgenössischen Abstimmungen über die 13. AHV-Rente“, sagt Ariane Rustichelli, Direktorin der ASO.

Die beiden Motive stehen für verschiedene Aspekte der Schweiz und die Verbindung zur Community der Swiss Abroad. Und auf jeder Marke ist ein kleines Geheimnis versteckt, wenn man mit dem Finger über die richtige Stelle reibt, erscheint ein zusätzliches Motiv.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Katy Romy

Sind Sie im Rentenalter ausgewandert, weil Sie in der Schweiz nicht über die Runden kommen?

Jedes Jahr ziehen Schweizer:innen ins Ausland, um finanziellen Schwierigkeiten in der Schweiz zu entgehen. Sind Sie auch in dieser Situation?

385 Likes
156 Kommentare
Diskussion anzeigen
Ignazio Cassis und Viola Amherd
Keystone/Anthony Anex

Der Bundesrat will die Zahlungen an die UNRWA wieder aufnehmen: 10 Millionen Franken für die Flüchtlinge in Gaza.

Ich habe im Briefing schon mehrmals über die UNRWA berichtet, das Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge. Die Neutralität des Hilfswerks wurde infrage gestellt, nachdem Israel Vorwürfe geäussert hatte, wonach Mitarbeiter:innen des Hilfswerks am Angriff vom 7. Oktober beteiligt gewesen sein sollen.

Darauf haben verschiedene Länder, auch die Schweiz, Zahlungen an die UNRWA eingestellt. Heute hat der Bundesrat entschieden, dem umstrittenen Hilfswerk doch 10 Millionen Franken zu zahlen. Das Geld soll auf Gaza beschränkt werden und der notleidenden Bevölkerung zugutekommen, wie der Bundesrat mitteilt.

Grund für den Meinungswechsel des Bundesrats ist der unabhängige Untersuchungsbericht über die Neutralität des Palästina-Hilfswerks sowie die Absprache mit anderen Geldgebern, wie der Tages-Anzeiger schreibt. Bevor das Geld definitiv freigegeben wird, wird der Bundesrat noch die Aussenpolitische Kommission konsultieren.

Nemo
Keystone/Ennio Leanza

Die Konkurrenz nach dem 1. ESC-Halbfinal ist stark. Doch ein Sieg ist immer noch möglich. Wäre er ein Segen oder Fluch für die Schweiz?

Sind Sie im ESC-Fieber? Wie ich im Austauschsemester feststellen musste, hat der Gesangswettbewerb im Ausland einen viel höheren Stellenwert als in der Schweiz. Viele der teilnehmenden Länder haben jeweils auch eine viel höhere Gewinnchance als die Schweiz, aber das könnte sich dieses Jahr ändern.

Für die Schweiz tritt Nemo mit dem Song «The Code» in Malmö am ESC an, am Donnerstag muss Nemo sich im Halbfinal beweisen. Lange hat «The Code» die Wett-Tabellen angeführt, aktuell hat gemäss den Wettbüros der kroatische Beitrag «Rim Tim Tagi Dim» die höchsten Gewinnchancen. Übrigens ein Song über junge Menschen, die aus ihrer Heimat auswandern, gesungen vom Künstler Baby Lasagna.

Ein Thema, das in der Schweiz momentan vieldiskutiert ist, sind die Folgen eines möglichen Sieges. Wo findet die nächste Austragung des ESC statt, wer organisiert sie und wer soll das alles bezahlen? Im Hinblick auf die drohende Halbierungsinitiative könnte sich der ESC zum Politikum entwickeln. Der Blick schreibt heute, dass eine Austragung auch Vorteile hat: Sie generiert Stellen – allerdings nur für ein Jahr – und lockt auch nach dem Event Tourist:innen in die Gaststadt.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Benjamin von Wyl

Woher schöpfen Sie Optimismus für die Demokratie?

2024 sind so viele Menschen zur Wahl aufgerufen, wie noch nie in der Geschichte der Menschheit. In dieser Situation fragen wir, aus welchen Gründen Sie doch noch Hoffnung schöpfen für die Demokratie in Ihrem Wohnland und in der Welt?

88 Likes
103 Kommentare
Diskussion anzeigen
Federico Sturzenegger
swissinfo.ch

Rigorose Sparmassnahmen in Argentinien: So verteidigt der Wirtschaftsberater von Javier Milei den Kurs seines Chefs.

Als Javier Milei im letzten Herbst zum neuen Präsidenten Argentiniens gewählt wurde, versprach er, das Land umzukrempeln. Mit einer rigorosen Sparpolitik will er die gravierende Inflation im Land in den Griff bekommen.

Im Interview mit SWI verteidigt Mileis Wirtschaftsberater Federico Sturzenegger den umstrittenen Kurs seines Chefs. Für ihn erlebt Argentinien momentan «einen der lebhaftesten demokratischsten Momente». Die Inflation sei von der vorherigen Regierung verursacht worden. Milei versuche nun, diese zu senken, indem er das Haushaltsdefizit wieder ausgleicht. Auf Kosten der Privilegierten.

Federico Sturzenegger hat, Sie haben es vielleicht schon vermutet, Schweizer Wurzeln. Seine Urgrosseltern sind im 19. Jahrhundert nach Argentinien ausgewandert. Familiäre Bindung zur Schweiz habe er keine mehr. «Aber ich empfinde Bewunderung für dieses geordnete, wohlhabende und produktive Land», sagt er.

Meistgelesen
Swiss Abroad

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft