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Holzchalet mit Menschen davor

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Eine Geschichte mit Happy End wird jetzt sogar noch vergoldet: Kanada zeichnet Ilona Spaar und Johann Roduit aus für ihr Engagement bei der Rettung der Chalets im Schweizer Edelweiss-Dorf in Golden.

Herzliche Grüsse aus Bern

Von links nach rechts: Kirstin Clausen, Direktorin der Heritage BC, Ilona Spaar, Preisträgerin, und Berdine Jonker, Mitglied des Vorstands von Heritage BC
zVg

Auszeichnung für die Rettung des Edelweiss-Dorfs der Schweizer Bergführer in Kanada.

Sie gelten als Geburtsort der kanadischen Bergkultur: «Als wir mit dem Projekt zur Rettung der Chalets der Schweizer Bergführer begannen, hätten wir uns nie träumen lassen, dass wir zwei Jahre später einen solchen Preis erhalten würden», sagt Ilona Spaar (in der Bildmitte).

Die Auslandschweizerin hat es gemeinsam mit dem Auslandschweizerrat Johann Roduit geschafft, dieses historische Ensemble von Holzchalets, «The Swiss Guides Village Edelweiss» bei der Ortschaft Golden, vor dem Verkauf auf dem Immobilienmarkt zu retten. Gekauft hat es nun ein «Immobilienkonzern, dem das Kulturerbe am Herzen liegt», wie die kanadische Heritage Preservation Organization betont.

Diese hat die beiden Engagierten nun mit einem Preis in der Kategorie «Planung und Management» ausgezeichnet, womit das Happy End in Golden quasi noch vergoldet wurde, wenn ich mir den Kalauer erlauben darf. Roduit, der ebenfalls in Kanada lebt, konnte zu seinem Bedauern nicht an der Preisverleihung teilnehmen.

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Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Gibt es in Ihrer Nähe im Ausland Orte mit Schweizer Geschichte?

Kennen Sie Orte, Gebäude, Kunstobjekte in Ihrem Aufenthaltsland, die eng mit der Schweizer Auswanderungsgeschichte verbunden sind?

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Symbolbild Spionage
EPA / Felipe Trueba

Die Schweiz will konsequenter gegen Spionage vorgehen.

Verschiedene Spionagefälle in mehreren Ländern haben Europa aufgerüttelt. Darunter auch ein Fall in der Schweiz, wo eine chinesische Hotelierfamilie einen Militärflugplatz ausspioniert haben soll.

Das Parlament hat nun den Bundesrat (Landesregierung) beauftragt, künftig sämtliche Personen auszuweisen, die durch verbotene nachrichtendienstliche Tätigkeit die Sicherheit der Schweiz gefährden, falls eine Strafverfolgung nicht möglich ist. Das berichtet SRF News.

Mit dem internationalen Genf ist die Schweiz besonders durch Spionagetätigkeiten gefährdet (erinnern wir uns nur mal an die Enthüllungen des einige Zeit in Genf tätigen Edward Snowden). Auch die diplomatischen Interessen des Landes werden immer wieder ins Visier genommen. Und Mitte Juni findet auf dem Bürgenstock die Ukraine-Konferenz statt, was die Schweiz zusätzlich in den Fokus möglicher geheimdienstlicher Tätigkeiten rückt.

Lauterbrunnen mit dem Staubbachfall
Keystone / Anthony Anex

Warum Lauterbrunnen Venedig nacheifern will.

Wasserfälle in Hülle und Fülle, steile Felswände, hohe Berge. Kein Wunder, kam J. R. R. Tolkien in Lauterbrunnen auf die Idee, das Elbendorf Bruchtal (Rivendell) in seiner Saga «Der Herr der Ringe» ähnlich aussehen zu lassen.

Kein Wunder auch, dass immer mehr Menschen aus dem In- und Ausland den Ort im Berner Oberland besuchen wollen. Allein schon der Staubbachfall mit fast 300 Metern Fallhöhe ist eine Reise wert. Und erst die Trümmelbachfälle – ich kann gar nicht mehr aufhören mit Schwärmen…

Doch statt Naturschönheiten geniessen zu können, erwarten die Touristinnen und Touristen verstopfte Strassen, volle Parkplätze, Müll auf den Strassen, hohe Mieten und überfüllte öffentliche Verkehrsmittel. Am meisten darunter leiden natürlich die Ansässigen. Jetzt zieht Lauterbrunnen in Erwägung, Venedig zu kopieren und zumindest von durchreisenden Gästen eine Gebühr zu verlangen.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Veronica DeVore

Wie sollen beliebte Reiseziele mit dem Massentourismus umgehen?

Orte wie Venedig oder Barcelona – aber auch Ziele in den Schweizer Alpen – haben Mühe mit den vielen Tourist:innen. Was kann man tun?

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Zerstörte Häuser
AP Photo / Marwan Ali

Betroffene eines vergessenen Kriegs beginnen sich in der Schweiz zu organisieren.

Gaza und Ukraine beherrschen derzeit die Schlagzeilen. Kaum jemand aber spricht noch vom Krieg im Sudan, der auch schon seit einem Jahr andauert. Millionen Menschen wurden dabei vertrieben, und vieles im Land ist zerstört – laut einem UNO-Experten ist es die grösste humanitäre Krise der Welt.

Weil kaum Spenden für die Opfer der Krise zusammenkommen, haben nun vom Krieg Betroffene in der Schweiz einen Verein gegründet. An einem Benefizanlass sammelten die Mitglieder der sudanesischen Community Geld für Hilfsorganisationen. Der Verein ist laut eigenen Angaben unpolitisch.

Beim Krieg im Sudan gehe es um einen Machtkampf um die natürlichen Ressourcen, wie ein Kenner des Landes unserer Autorin Samanta Siegfried sagt. Weil es dabei um Rohstoffe gehe, sei dieser Krieg «global verwoben» und gehe auch die Schweiz etwas an.

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