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Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Die Schweiz hat ihre erste Medaille – und es war schon fast vorauszusehen, in welcher Disziplin…

Freundliche Grüsse aus Bern

Eine Frau
Die Schweizer Badmintonspielerin Jenjira Stadelmann in Paris Keystone / Anthony Anex

Luftgewehr-Schiessen: Die erste Medaille in Paris.

Audrey Gogniat holt die erste Medaille an den Olympischen Spielen für die Schweiz – und wie schon in Rio und in Tokio ist es eine Schützin, die als erste auf einem Podest steht. Die 21-Jährige holte Bronze über 10 Meter Luftgewehr und erfuhr erst im Interview danach, dass sie die erste Schweizer Medaillengewinnerin in Paris ist.

Es ist ja schon witzig, dass die Schweiz immer wieder im Schiesssport obenauf mitschwingt – es erfüllt vollumfänglich das Klischee, dass Schiessen ein Teil der nationalen Identität ist. Auch wenn heute die Schiessstände weniger rege besucht sind und weniger Leute das Sturmgewehr nach dem absolvierten Militärdienst behalten.

Gogniat kam zum Schiesssport durch ihren Vater, bereits mit sieben Jahren schoss sie zum ersten Mal. Allerdings eher mit wenig Enthusiasmus. Als sie 14-jährig einen Reitunfall hatte und eine Weile nicht schiessen konnte, wurde ihr bewusst, wie sehr ihr das fehlte – das Ereignis war wohl die Initialzündung für ihren Ehrgeiz. Eine schöne Geschichte, die zeigt, dass der Erfolgsweg wohl nie ein gerader ist.

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Viola Amherd und Ursula von der Leyen an einer Pressekonferenz
Keystone / Alessandro Della Valle

Kampagne für das Ständemehr bei EU-Verhandlungen gestartet.

Die Schweiz und die EU verhandeln über ein neues, umfassendes Vertragspaket, das mittlerweile unter dem Namen Bilaterale III figuriert. In der nicht allzu fernen Zukunft ist mit einer Abstimmung darüber zu rechnen. In Bundesbern wird debattiert, ob dafür eine Volksabstimmung reicht oder ob es auch das Ständemehr braucht.

Der Bundesrat beauftragte das Justizdepartement damit, die Rechtslage zu prüfen – dieses kam zum eindeutigen Schluss, dass ein einfaches Ja erforderlich sei. Also kein Ständemehr nötig sei. Die Gegner:innen unterstellen dem Bundesamt danach, die Schlussfolgerung sei politisch motiviert. Denn: Departementsvorsteher ist der SP-Bundesrat Beat Jans.

Warum sie ein doppeltes Mehr wollen, ist klar: Damit würde die Hürde angehoben, denn konservative Kleinkantone erhielten so ein grösseres Gewicht. Im Ständerat, der konservativeren kleinen Kammer, scheint sich eine Mehrheit darauf festzulegen. Neben den SVP-Vertreter:innen, sprechen sich auch Mitglieder der FDP und der Mitte dafür aus. Die Geschichte ist noch nicht vorbei, doch eines scheint klar: Rein juristische Argumente werden in diesem Fall nicht den Ausschlag geben.

Ein Gebäude und eine Strasse
KEYSTONE/Martin Ruetschi

Unter anderem diese Änderungen gibt es ab dem 1. August.

Die Zinssätze für Spareinlagen dürften bei mehreren Banken sinken – dies, nachdem die Nationalbank in diesem Jahr zwei Mal den Leitzins gesenkt hat. Bei manchen Sparkonten-Typen beträgt der Rückgang bis ein halbes Prozent. Dafür wollen manche Banken ihre Kontoführungsgebühren abschaffen.

Der Bundesrat hat die Höchstbezugsdauer für Kurzarbeitsentschädigung von zwölf auf 18 Monate verlängert. Aufgrund der durch den russischen Angriffskrieg gestiegenen Energiepreise haben verschiedene Branchen noch immer Schwierigkeiten. Diese Verlängerung ist vorerst auf ein Jahr befristet.

Ausserdem: Hunde dürfen nicht mehr in die USA mitfliegen. Das liegt daran, dass das amerikanische Gesundheitsministerium die Einschleppung der Tollwut unterbinden will. Das wird vor allem vulnerable Gruppen beschäftigen – denn selbst Assistenzhunde dürfen nicht mehr mit.

die zwei briefmarken
Die linke Marke zeigt die Heimatgefühle der Fünften Schweiz. Die rechte steht für eine urbane Schweizer Gemeinschaft im Ausland. zVg

SRF zeigt: Die Schweiz ist überall.

Offenbar gab es anfangs des 19. Jahrhunderts eine Mode, schöne Landschaften als «Schweiz» zu bezeichnen. Mindestens 540 solche Bezeichnungen gibt es rund um den Globus.

Bekannt ist beispielsweise die Fränkische Schweiz in Deutschland. Daneben gibt es 150 Strassen, kleine Grünflächen, grössere Regionen und Ortschaften mit Schweiz-Bezug, wie SRF schreibt.

Das Phänomen zeigt sich praktisch auf allen Kontinenten. Und oft hat es nicht nur mit der Natur zu tun, sondern ist auch ein Resultat von schweizerischer Emigration. Oder sogar mit dem politischen System – wussten Sie zum Beispiel, dass Nepal Mitte des 19. Jahrhunderts als «Schweiz des Ostens» bezeichnet wurde, weil das gebirgige Land seine Unabhängigkeit behaupten konnte?

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