The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast
karte in bancomat

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Es gibt viele Gründe für eine Auswanderung. Manche glauben, die Schweiz zusammen mit ihren Schulden zurücklassen zu können. Doch dieser Plan geht nicht immer auf.

Herzliche Grüsse aus Bern

man mit Koffer unterwegs
Unsplash/Romain V

Vor dem Fiskus abgehauen: Auslandschweizer auf Abwegen.

Viele Auslandschweizer:innen kennen es: Nach der Auswanderung können Probleme mit den Schweizer Banken auftreten. Beim Fall, der heute in der Berner Zeitung beschrieben wird, steckt jedoch ein guter Grund dahinter.

Ein Schweizer IT-Spezialist ist im vergangenen Frühling nach Rumänien ausgewandert – hat vorher jedoch darauf verzichtet, seine Steuerschulden in der Höhe von 119’000 Franken zu begleichen. «Deshalb haben die Behörden nun zu einer drastischen und äusserst seltenen Massnahme gegriffen», heisst es im Artikel: Die Steuerbehörden haben das Konto des Auslandschweizers blockiert.

Dies ist gemäss dem kantonalen Steuergesetz rechtens. Wenn eine Person keinen Wohnsitz in der Schweiz mehr hat und die Behörden die Zahlung der Steuern gefährdet sehen, dürfen Konten, Einkommen oder auch Liegenschaften blockiert werden. Dies geschieht gemäss der Berner Steuerverwaltung etwa zwölfmal pro Jahr. Ist das Vermögen erstmal blockiert, kann es theoretisch zur Deckung der Schulden verwendet werden.

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Katy Romy

Welche Massnahmen sollten ergriffen werden, um die Biodiversität in Ihrem Land zu erhalten?

Die Biodiversitäts-Initiative: Sie ist für die Gegnerinnen und Gegner zu extrem und für die Befürworterinnen und Befürworter unverzichtbar.

58 Likes
52 Kommentare
Diskussion anzeigen
geburtshelferkröten
Keystone

Biodiversitätsinitiative: Notwendig für die Artenvielfalt der Schweiz oder Hindernis für die Landwirtschaft?

Am 22. September finden in der Schweiz die nächsten nationalen Abstimmungen statt. Auf dem Programm stehen zwei Vorlagen, eine dreht sich um die Biodiversität der Schweiz. Natur- und Umweltschutzverbände haben die Biodiversitätsinitiative eingereicht, um dem Verlust der Artenvielfalt entgegenzuwirken.

Das Postkartenbild der Schweiz mit einer unberührten Natur entspricht schon lange nicht mehr der Realität, der Verlust der Artenvielfalt ist hierzulande höher als im weltweiten Durchschnitt und die Zahl der invasiven Arten nimmt zu. Die Initiative will die Kantone und den Bund mit einem neuen Verfassungsartikel dazu verpflichten, die Natur, Landschaften, Ortsbilder und Kulturdenkmäler besser zu schützen.

Für die Gegner:innen ist die Initiative zu extrem, das Nein-Komitee ist der Ansicht, dass sie etwa 30% der Landesfläche unantastbar machen und so die Bäuer:innen einschränken würde. Neben den Naturschutzorganisationen sind nur die Sozialdemokratische Partei (SP) und die Grünen für die Initiative.

geldnoten
Keystone / Christian Beutler

Die Pension in Thailand verbringen? Das gilt es zu beachten.

In Thailand mehr Steuern zahlen als in der Schweiz? Die NZZ widmet sich heute in einem Artikel den Problemen, die einen als Auslandschweizer:in in Thailand erwarten können. Wie wir auch schon berichtet haben, wird – nach einer Steuerreform – seit Anfang dieses Jahres sämtliches Einkommen, das nach Thailand transferiert wird, besteuert. Also auch die AHV.

Auslandschweizer Patrick Meier rechnet vor: Wer ein Jahreseinkommen von 1 Million Baht – rund 25’000 Schweizer Franken – empfängt, zahlt dafür in Thailand einen Steuersatz von 25%, das sind rund 6250 Franken. In der Stadt Zürich wären es mit 1400 Franken massiv weniger.

Eine weitere Herausforderung bei der Auswanderung nach Thailand: Wer ein Visum will, muss eine Krankenversicherung haben. Eine gute Krankenversicherung kann schnell ins Geld gehen. Nicht zuletzt deswegen setzen sich Auslandschweizer:innen immer wieder für einen Zugang zu den hiesigen Versicherungen ein.

Patrick Meier, der mit seinem thailändischen Partner in Thailand lebt, empfiehlt, fünf Jahre vor der Auswanderung mit der Planung zu beginnen. «Man muss ehrlich zu sich sein und entscheiden, ob man den gleichen Lebensstandard wie in der Schweiz beibehalten möchte

Mehr

Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Katy Romy

Sind Sie im Rentenalter ausgewandert, weil Sie in der Schweiz nicht über die Runden kommen?

Jedes Jahr ziehen Schweizer:innen ins Ausland, um finanziellen Schwierigkeiten in der Schweiz zu entgehen. Sind Sie auch in dieser Situation?

385 Likes
156 Kommentare
Diskussion anzeigen
der schauspieler will smith
Keystone

Will Smith in der Schweiz: Diese Stadt erinnert ihn an eine Zombie-Apokalypse.

Der amerikanische Schauspieler Will Smith musste wegen einer unterbrochenen Flugreise eine Nacht in Zürich verbringen. Es war sein erstes Mal in der Limmatstadt und sein Selfie-Video von einem Spaziergang kursiert gerade in den Medien.

Im Gegensatz zu anderen Städten, die angeblich niemals schlafen, schläft Zürich am frühen Sonntagmorgen sehr fest. Zu dieser Zeit war Smith am See und in der Altstadt unterwegs und war begeistert, dass er die Stadt für sich allein hatte. «Es ist so ruhig», sagte er. Auf seinem Spaziergang entdeckte er ein Schaufenster mit Schweizer Sackmessern, das ihn sehr erfreute.

Die menschenleeren Strassen und Gassen, in denen der Schrei einer Krähe bedrohlich laut wirkte, erinnerten Smith an seinen Film «I am Legend», in dem er im menschenleeren New York gegen Zombies kämpfen musste. Unter seinen Post schrieb Smith, er werde nach Zürich zurückkehren.

Meistgelesen
Swiss Abroad

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft