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Ein Mensch im Spitalbett

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Waren Sie während der Pandemie auch betroffen von einer Coronavirus-Infektion? Je nach Bildungsstand und Wohnsituation waren die Menschen in der Schweiz dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs mehr oder weniger ausgesetzt.

Herzliche Grüsse aus Bern

Vier Menschen mit Hygienemasken
Keystone / Laurent Gillieron

Benachteiligte Gruppen waren bei Covid-19 eher mit einem schweren Verlauf konfrontiert.

Vor dem Virus sind nicht alle gleich. Das zeigt eine Studie in der Schweiz. Wer zum Beispiel die Möglichkeit erhielt, im Homeoffice zu arbeiten, war weit weniger gefährdet als Menschen, die in schlecht bezahlten aber systemrelevanten Berufen vor Ort tätig waren.

In Berufen wie Krankenpflege, Verkauf und Reinigung war gemäss der Untersuchung des «Schweizerischen Gesundheitsobservatoriums» das Risiko um 30 % höher als in Jobs, die eine höhere Bildung voraussetzen.

Neben der Bildung habe auch die Wohnsituation eine Rolle gespielt, schreibt SRF News. «Enge Verhältnisse oder Kinder erhöhten das Risiko eines Spitalaufenthalts deutlich.» Diese Erkenntnisse gelte es in Zukunft zu berücksichtigen, schliesst die Studie.

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Wie handhabt Ihr Land die Rückgabe von gestohlenen Artefakten?

Die Restitution von Raubkunst ist ein Dauerthema in westlichen Ländern wie der Schweiz. Wie sieht es in Ihrem Wohnland aus?

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Gebetsfahnen in Bhutan
AP Photo / Manish Swarup

Die erste Entwicklungsorganisation in Bhutan verlässt das Land. Warum das Good News sind.

«Das nächste Kapitel einer Erfolgsgeschichte», nennt unsere freie Mitarbeiterin Samanta Siegfried den Rückzug von Helvetas aus Bhutan. Das Hilfswerk war 1975 die erste solche Organisation im abgelegenen Königreich im Himalaya. Es war damals noch eine absolutistische Monarchie.

Der Weg in die Demokratie begann im Wald. 70% des Landes sind bewaldet. Der damalige König beschloss 1979, die Waldwirtschaft partizipativer zu gestalten, womit die Menschen im Land erste Schritte in demokratischen Entscheiden machen konnten. Die Schweizer NGO unterstützte den Prozess. Der Sohn des Königs führte den Übergang zur Demokratie schliesslich weiter.

Auch wenn es Medienzensur und Unzufriedenheit bei jungen Menschen gibt, ist Helvetas jetzt der Meinung, ihre Unterstützung in Bhutan sei nicht mehr nötig. Die Leiterin des Büros und ihr Team werden ab 2026 die Tätigkeiten mit einer neu gegründeten eigenen Firma weiterführen.

Bildschirme, welche die Züge, Gleise und Abfahrtszeiten anzeigen sollten, sind wegen einer IT-Störung bei den SBB ausser Betrieb
Keystone / Anthony Anex

Schweizweite Störung bei den Bundesbahnen wegen IT-Panne.

Heute Morgen brauchten viele Pendlerinnen und Pendler Geduld. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) hatten mit einer landesweiten IT-Panne zu kämpfen. Grund waren laut Tages-Anzeiger Arbeiten an einer Software für die Telekommunikation.

Wie 20 Minuten berichtet, hielten Intercity-Züge ausserplanmässig, andere mussten umgeleitet werden. Anscheinend klappte die Kommunikation zwischen einzelnen Zügen nicht mehr. Im Kanton Tessin musste der gesamte Regionalverkehr nach einem völligen Stillstand neu hochgefahren werden.

Auch die Anzeigen in einigen Bahnhöfen funktionierten nicht mehr. Die Sicherheit hingegen sei jederzeit gewährleistet gewesen. Am Mittag dann gaben die SBB bekannt, dass die Systeme wieder funktionierten, es aber noch zu einzelnen Einschränkungen kommen könne.

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Welche Massnahmen sollten ergriffen werden, um die Biodiversität in Ihrem Land zu erhalten?

Die Biodiversitäts-Initiative: Sie ist für die Gegnerinnen und Gegner zu extrem und für die Befürworterinnen und Befürworter unverzichtbar.

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Ladestation für ein E-Auto
Keystone / Jean-Christophe Bott

Der Hype um elektrisch betriebene Fahrzeuge scheint in der Schweiz abzuflachen.

Die Schweiz hinkt ihren eigenen Zielen hinterher. Sie hatte geplant, dass bis 2025 die Hälfte aller Neuzulassungen vollelektrische Fahrzeuge oder Plug-in-Hybride sind. Im ersten Halbjahr 2024 wurden aber weniger Elektrofahrzeuge zugelassen als in der Vorjahresperiode.

Mit 50% wäre sie auf Kurs gewesen, um die Klimaziele im Bereich Verkehr zu erreichen. Doch der Anteil liegt derzeit lediglich bei einem guten Viertel. Neben den immer noch relativ hohen Preisen mit ein Grund könnte sein, dass der Bund Elektrofahrzeuge seit Januar 2024 nicht mehr von den Steuern befreit.

Da die Schweiz ein Land der Mieterinnen und Mieter ist, sehen viele auch vom Kauf eines Elektroflitzers ab, weil sie keine Möglichkeit haben, diesen daheim laden zu können. Zudem hat das Parlament kürzlich Fördergelder für Ladeinstallationen in Mehrfamilienhäusern abgelehnt.

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