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Hatten Sie schon einmal Kontakt zu einem Schweizer Honorarkonsulat? Warum? Und wie war Ihre Erfahrung?

Gastgeber/Gastgeberin

In meiner Arbeit befasse ich mich mit Themen, die für die Schweizerinnen und Schweizer im Ausland relevant sind – von politischen Entwicklungen in der Schweiz und deren Auswirkungen auf die Diaspora bis hin zu sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragestellungen. Vor SWI swissinfo.ch habe ich als Lokaljournalistin für die Aargauer Zeitung geschrieben. Ich habe einen Bachelor in mehrsprachiger Kommunikation und - klassisch schweizerisch - eine Lehre als Kauffrau abgeschlossen.

Swissinfo wirft in einer Miniserie einen Blick auf das weit verzweigte, wenig sichtbare Netzwerk der Schweizer Honorarkonsulinnen und Honorarkonsuln. Im Gegensatz zu Berufskonsulinnen und -konsuln, ist ihre Tätigkeit ehrenamtlich.

Wer sind diese Menschen, die im Namen der Schweiz wirken – von Bordeaux bis Brisbane, von Denver bis Durban? Und was treibt sie an, diese stille Rolle zu übernehmen, die im entscheidenden Moment so wichtig werden kann?

Jetzt möchten wir von Ihnen erfahren, ob auch Sie etwas von den Schweizer Honorarkonsulaten zu berichten haben.

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Das unsichtbare Netz der Schweizer Diplomatie

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Die Schweiz hat weltweit 225 Hobby-Diplomatinnen und Diplomaten im Einsatz: Die Honorarkonsul:innen. Wir zeigen, wo sie leben, weshalb es sie braucht und warum es immer mehr von ihnen gibt.

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H
hmohebbi
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Wir hören hier in Salt Lake City, Utah, nie, nie etwas vom Honorarkonsul, nie einen Brief, gar nichts. Er organisiert nie, nie Treffen, bei denen sich die Schweizerinnen und Schweizer treffen und kennenlernen können.__Gehört das nicht zu seinen Pflichten?

On a jamais, jamais des nouvelles du Consul Honoraire ici à Salt Lake City, Utah, jamais une lettre, rien. Il organise jamais, jamais des réunion pour que les Suisses/Suissesses peuvent se rencontrer et se connaître.__Est-ce-que cela ne fait pas partie de leurs devoirs

H
Hans Schuster
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Hallo – ich lebe seit 1980 in Chicago, und wir hatten ursprünglich einen Generalkonsul, der sehr aktiv war, in der Schweizer Gemeinschaft sehr präsent war und ein wunderbares Konsulat unterhielt, zu dem auch eine schöne Privatresidenz am Lakeshore Drive gehörte. Es war sehr elegant, und wir hatten viele Zusammenkünfte in der Residenz. __Dann kam die Nachricht, dass die Schweiz knapp bei Kasse sei, und das Konsulat mit all seinen Dienstleistungen wurde geschlossen und an die Botschaft in Washington DC verlegt. __Es wurde ein Honorarkonsul ernannt, der irgendwo in den Vororten von Chicago wohnt und kaum in Erscheinung tritt. Über seinen Hintergrund ist nichts bekannt. Er sieht alt aus und wirkt wirklich nicht schweizerisch. __Für die Passverlängerung müssen wir auf einen möglichen Bus warten, der vielleicht alle paar Jahre kommt. Nun haben wir gehört, dass wir wieder einen neuen Konsul in Chicago haben, mit einer Sekretärin, aber ohne Informationen darüber, was seine Aufgabe ist. Eine völlige Geldverschwendung. Die Schweizer Residenz wurde mit großem Verlust verkauft, und die jährlichen Kosten beliefen sich auf 6.000 Dollar! Der ursprüngliche Kaufpreis der Wohnung betrug ca. 6,0 Mio. Dollar. Zusammenfassend sehe ich keinen Bedarf für einen Honorarkonsul oder einen unsichtbaren Generalkonsul für geschäftliche Angelegenheiten in unserer Großstadt Chicago. Man sollte das Geld für Konsulate in kritischen Ländern verwenden oder es für die Gesundheitsversorgung in armen Ländern spenden, um Gesundheitskrisen und Nahrungsmittelknappheit zu bekämpfen.

Hi - I live in Chicago since 1980 and we had initially a General Consul which was very active and was really visible to the Swiss Community and maintained a wonderful Consulate Office with also a beautiful Private Residence at the Lakeshore Drive strip. Very elegantly and we had many gathering in the Residence. __The news came that Switzerland is short in money and the consulate with all its services was closed and transferred to the Embassy in Washington DC. __An Honorary Consult was nominated who lives somewhere in the suburbs of Chicago and is very invisible. Not sure about his background. He looks old and really non Swiss. __For passport renewal we need to wait for a potential bus who might come every couple of years. Now, we heard we have new Consult again in Chicago with one Secretary but no information what his duty is. Completely waste of money. The Swiss residence was sold at a big loss and the annual cost were $6,000! Initial purchase of the apartment was approx. $6.0 Mio. In summary, I do see the need for an Honorary Consult or non visible General Consul for business in our big city of Chicago. Use the money for Consulates in critical countries or donate the money for health care in poor countries to fight against Health crisis and food shortages.

P
pfaessler@gmail.com

Was dieser Artikel nicht beinhaltet ist die lächerlich kleine Besoldung von gut CHF 6000 pro Jahr. ____Das lässt einige Fragen offen unter der Berücksichtigung, dass dies im besten Fall ein Gotteslohn ist, mit welchem man weder Büro, ein paar Präsenzstunden pro Woche plus etwelche Zusatzaufgaben (Spital- und Gefängnisbesuche etc.) kompensieren kann; ja - von irgendwoher muss der Deckungsbeitrag dennoch kommen? ____Kompetenzen haben diese Honorarposten gar keine sondern sind im besten Fall Meldeläufer für die zuständige Botschaft um das "überarbeitete" Personal der Letzteren zu entlasten.

Melanie Eichenberger
Melanie Eichenberger SWI SWISSINFO.CH
@pfaessler@gmail.com

Vielen Dank für Ihren Beitrag - die Aufwandentschädigung ist in unserem Übersichtsartikel Thema: __https://www.swissinfo.ch/ger/swiss-abroad/honorarkonsulate-das-unsichtbare-netz-der-schweizer-diplomatie/90237844____Und sie haben recht: Die Besoldung ist je nach Lage des Honorarkonsulats klein.____"Für ihre Arbeit erhalten sie keinen Lohn, aber eine Aufwandentschädigung von 6500 Schweizer Franken pro Jahr. Somit stellen Honorarkonsulate auch eine kostengünstige Alternative zu Berufskonsulaten dar.____Die Hobbydiplomat:innen erhalten denn auch keinen Diplomat:innenpass und geniessen nur «auf ihre Tätigkeit als Honorarkonsul eingeschränkte Immunität», so das EDA. Eine auf ihre Person bezogene persönliche ImmunitätExterner Link haben sie also nicht."

V
VoiceOfRaisin
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus EN übersetzt.

Dieser Artikel wiederholt falsche Informationen über die neuseeländische Altersrente. ____Jeder in Neuseeland, der Anspruch auf die staatliche Rente hat, erhält den gleichen Betrag – die Hausfrau, die zu Hause geblieben ist, um sich um die Familie zu kümmern, erhält denselben Betrag wie der CEO einer Bank. Das liegt daran, dass die Rente nicht auf Beiträgen basiert, sondern eine universelle Zahlung ist, damit sich die Menschen im Alter das Nötigste leisten können.____Es gibt keine Begrenzung hinsichtlich der Anzahl oder Höhe der staatlichen Renten, die Sie aus dem Ausland beziehen können. Wenn Sie Geld aus einem anderen Staat erhalten, reduziert sich der Betrag, den Neuseeland Ihnen zahlt. Wenn Ihre staatlichen Renten aus dem Ausland höher sind als die neuseeländische, zahlt Neuseeland Ihnen keine Rente, da Sie mindestens so gut gestellt sind wie ein Neuseeländer!____Wer seine volle Schweizer Rente UND die volle neuseeländische Rente erhalten möchte, ist gierig. Die Nichtmeldung einer Schweizer Rente an die neuseeländischen Behörden ist kein „Workaround”, sondern ein Verstoß gegen das Gesetz.____Ich bin mir sicher, dass es nicht nur als „Workaround” bezeichnet würde, wenn ich mein Einkommen oder Vermögen hier in der Schweiz nicht melden würde...

This article repeats false information about the New Zealand old-age pension. ____Everyone in New Zealand who qualifies for the state pension receives the same amount - the housewife who stayed at home raising a family gets the same as the CEO of a bank. That's because it is not based on contributions but it is a universal payment, to enable people to afford the necessities in their old age.____There is no limit on the number or amount of overseas state pensions you can receive. If you do receive money from another state, the amount that New Zealand pays you reduces. If your overseas state pensions are more than the New Zealand one, then New Zealand will not pay you any pension, because you are at least as well off as a New Zealander!____Those who want to receive their full Swiss pension AND a full New Zealand pension are being greedy. Failing to declare a Swiss pension to the New Zealand authorities is not a "workaround", it's breaking the law.____I'm sure that if I failed to declare my income or assets here in CH, it wouldn't just be called a "workaround"...

Melanie Eichenberger
Melanie Eichenberger SWI SWISSINFO.CH
@VoiceOfRaisin

Vielen Dank für Ihren Beitrag und den interessanten Einblick. Ich werde diese Sicht auf das "Renten-Problem" der Schweizer in Neuseeland gerne in meine künftige Berichterstattung einbeziehen.____Leben Sie selbst in Neuseeland

S
Sildif1

Ja, Esther Kaufmann als Honorarkonsulin ist für uns hier in Thailand Gold wert. Sie ist immer bereit einem weiterzuhelfen, egal um was für ein Thema, sprich Auskunft es sich handelt. Auch ich bin ihr dankbar für so einiges.

R
Rafiq Tschannen

Mein Chef war Honorarkonsul in Afghanistan (zu koeniglichen Zeiten) und er delegierte die meisten 'Arbeiten' an mich. Ja, das war eine interessante Abwechslung von meiner Taetigkeit als Buchhaltungsleiter. Hippies, die ihren Schweizer Pass 3 mal verloren (oder verkauft?) hatten, eine Ehemann, der unter moeglicherweise kriminellen Umstaenden verstarb. Ja, ich half gerne. Schweizer Turist Visas stellte ich auch aus...

Y
Yes we can
Der folgende Kommentar wurde automatisch aus FR übersetzt.

Wenn ich nicht Mitglied eines swissclub gewesen wäre, hätte ich keine Kenntnis von einem Honorarkonsul oderbvon seiner Funktion oder seinem Nutzen erhalten

Si je n’avais pas été membre d’un swissclub, je n’aurais pas eu connaissance d’un consul honoraire oubde sa fonction ou utilité

B
Brigitte Platten

Im Winter 2013/14 besuchten wir für drei Monate Neuseeland. So haben wir Adrian Blaser, damals Präsident des Schweizer Clubs , kennengelernt. Dank ihm haben wir eine Lehrerin für unsere Kinder gefunden. Ohne seine Hilfe wäre die Reise kaum möglich gewesen. Seither sind weitere Besuche in Neuseeland und der Schweiz erfolgt - jedesmal ein Fest. Wir haben liebe Freunde gefunden und freuen uns schon auf das nächste Treffen. Hebed eu Sorg und bis gli.

J
Jumbo007

Ich hatte im Sommer 2024 das Vergnügen Marcel Schütz aus Svalbard in Spitzbergen kennen zu lernen. Dort ist er neben dem Amt als Honorarkonsul auch Tourguide für die dortige Umgebung. Er war sehr freundlich und aufgeschlossen.__Herzliche Grüsse an dieser Stelle.

Melanie Eichenberger
Melanie Eichenberger SWI SWISSINFO.CH
@Jumbo007

Vielen Dank für Ihren Kommentar. Haben Sie gesehen, dass wir über Marcel Schütz auch schon berichtet haben?__https://www.swissinfo.ch/ger/wirtschaft/vom-tourguide-zum-diplomaten/48860816

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

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