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Temperaturrekord in Basel-Binningen gebrochen

Keystone-SDA

Das letzte Septemberwochenende hat an vielen Orten auf der Alpennordseite Temperaturrekorde geknackt - Basel-Binningen sogar erneut. Dort kletterte das Thermometer auf 30,1 Grad.

(Keystone-SDA) «Noch nie wurde so spät im Jahr ein Hitzetag auf der Alpennordseite registriert», schrieb der Wetterdienst Meteonews auf X.

In Basel-Binningen war bereits am 30. Juli mit 39,7 Grad die höchste Temperatur des diesjährigen Sommers gemessen worden. Damit machte die Station den Rekord für die Alpennordseite von Genf-Cointrin im Juli 2015 wett.

Auch andernorts war es für die Jahreszeit sehr warm. In Delsberg im Jura zum Beispiel wurden 29,6 Grad gemessen. Auch Meteoschweiz, das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie, meldete Werte von bis zu 30 Grad. In den kommenden Tagen werden ebenfalls Temperaturen von 25 bis 29 Grad erwartet, wie die Wetterdienste schrieben.

Nach dem Rekordsommer gab damit auch der sogenannte Altweibersommer temperaturmässig sein Bestes. Laut dem Meteoschweiz gehört der Altweibersommer zu den bekanntesten Witterungsregelfällen. Laut dem Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten von Lutz Röhrich leitet sich der Begriff von Spinnfäden her, die im Herbst umherfliegen.

Mit «weiben» wurde im Altdeutschen das Knüpfen der Spinnweben bezeichnet, wobei das Wort «weiben» für das heutige Wort weben verwendet wurde. Der Begriff «alt» ist gemäss Duden-Bedeutungswörterbuch im Zusammenhang mit «spät» zu deuten. Der Altweibersommer ist demnach der Spätsommer oder Nachsommer.

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