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Bei volkstümlichen Kalenderbräuchen, wie der Älplerchilbi der Innerschweizer, aber auch an Jodler- und Schwingfesten und an der Bundesfeier am 1. August führen Fahnenschwinger ihre Kunst zur Begleitung von Alphorn- oder Büchelklängen vor. Beim Fahnenschwingen gilt es, eine seidene Fahne von vorgeschriebenem Format in unterschiedlichen Schwüngen hin und her zu bewegen, in die Luft zu werfen…
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Ältere und jüngere Volksbräuche faszinieren jung und alt, entweder als aktive Teilnehmer oder als Zuschauer. Kalenderbräuche sind ein Abbild der jeweiligen Jahreszeit. Mit der Alpauffahrt in den Monaten Mai und Juni beginnt der Alpsommer. Die Halbzeit wird mit Alpfesten, häufig in Form von Tanzveranstaltungen, gefeiert. Wenn nicht früher Schneefall den Alpsommer vorzeitig abbricht, erfolgt die…
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Unabhängig von der Förderung des Alphorns durch den Eidgenössischen Jodlerverband wurde das alte Instrument der Hirten seit den 1970er Jahren in der neuen Musikkunst als Soloinstrument wiederbelebt. Im Gegensatz zu den wenigen Kompositionen für Alphorn im 19. Jahrhundert begann 1972 mit Jean Daetwylers «Concerto pour cor des alpes et orchestre» eine neue Entwicklung. Das Stück…
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Niemand kann Alphornmusik und Jodel, die heute so sorgfältig und vielfältig gepflegt werden wie kaum je zuvor, für sich allein beanspruchen. Manche Jodlerinnen und Alphornspieler suchen die Ursprünglichkeit und wollen den Wohlklang oder den «Blues» möglichst authentisch hinüberbringen. Andere entwickeln sie weiter: Jodler in traditioneller Tracht, Rockmusiker, die dem Baum ihrer anglo-amerikanischen Musik einheimische Zweige…
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Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als das Jodeln populär wurde, verbreitete sich diese Gesangsform auch in Städten. Herumreisende Sänger aus Österreich trugen auch in der Schweiz «Tyroler Jodler» vor. Auswanderer brachten die Jodel-Tradition zudem nach Nord- und Südamerika. Heute ist das Jodeln weltweit sogar bis nach Korea und Japan verbreitet, dank kulturellen Kontakten mit der…
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Das Jodellied, das mittlerweile zwei-, drei- und vierstimmig gepflegt und meistens von der Handharmonika begleitet wird, ist die Lieblingsgattung der Verbandsjodler. Sie haben sich seit 1910 im Eidgenössischen Jodlerverband zusammengeschlossen und stellen sich jedes Jahr in regionalen und kantonalen und alle drei Jahre in einem eidgenössishen Jodlerfest den Juroren. Zunächst durften nur Männer Solo-Jodellieder vorsingen.…
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In Gebirgsregionen wie im Muotatal (Kanton Schwyz), im Appenzellerland oder im österreichischen Bezirk von Scheibbs werden ein- bis fünfstimmige Jodelgesänge ohne Worte gesungen. Das «Muotatal Jüüzli» hat zwei bis drei Stimmen. Das sogenannte «Zäuerli» oder das «Ruggusserli» von Appenzell sind mehrstimmige Naturjodel, die häufig spontan improvisiert werden. Ein Solojodler beginnt eine langsame Tonfolge, während die…
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Sie fordern mehr Kontrollen, da sich die Schweiz der Datenbank voraussichtlich 2008 anschliessen werde. Das Schengener Informationssystem (SIS) ist eine europäische Plattform für den Austausch von polizeilichen Informationen. Nach der vollständigen Einbindung der neuen EU-Mitglieder ist siie zugänglich für 27 Staaten mit 450 Mio. Einwohnern. Die Schweiz stimmte im letzten Jahr der Anbindung an dieses…
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Während Jahrhunderten wurde das Alphorn von Hirten zum Anlocken und Beruhigen des Viehs benützt oder für die Kommunikation von Alp zu Alp verwendet. In dieser Funktion wurde das Werkzeug der Hirten immer allein, als Soloinstrument, gespielt. Berichte über die frühesten Alphorn-Wettbewerbe erwähnen nirgends mehrstimmige Aufführungen. In der Beschreibung der ersten Alphornkurse durch den Komponisten Ferdinand…
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Hirten benutzen seit langer Zeit Instrumente aus Materialien aus der Umgebung. Eine einfache Art Töne zu produzieren besteht darin, einen einzelnen Grashalm zwischen die Daumen zu halten und hindurch zu blasen. Eine andere, bereits 1511 dokumentierte Möglichkeit ist die Verwendung von Blättern (entweder vom Birnbaum oder Efeubusch). Das Blatt wird gegen die obere Lippe gehalten…