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Die erste Sektion der Grünen in der Schweiz wurde 1971 im Kanton Neuenburg gegründet, um gegen ein Autobahn-Projekt zu kämpfen. 1979 waren die Grünen erstmals im Eidgenössischen Parlament vertreten, 1983 vereinten sich verschiedene Gruppen zur Föderation der grünen Parteien der Schweiz. 1993 änderte die Partei ihren Namen in Grüne – Grüne Partei der Schweiz. In…
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Der Nationalrat ist die Schweizer Parlamentskammer (Legislative) der Volksvertreter oder Abgeordneten (Grosse Kammer). Der Rat zählt 200 Parlamentarierinnen und Parlamentarier und vertritt das Schweizer Volk. Auf je 35’000 Einwohnerinnen und Einwohner eines Kantons kommt derzeit ein Mitglied im Nationalrat. Das einzelne Ratsmitglied wird «Nationalrat» oder «Nationalrätin» genannt. Nationalrat und Ständerat bilden zusammen die Vereinigte Bundesversammlung…
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Der Nationalrats-Präsident ist für die Dauer eines Jahres gewählt und gilt als höchster Schweizer, weil er auch der Vereinigten Bundesversammlung (Parlament) vorsteht. Er leitet die Verhandlungen, vertritt den Rat nach aussen und wacht über die Befolgung des Geschäftsreglements sowie über die Ordnung in den Sitzungen. Die Wiederwahl für das folgende Jahr ist ausgeschlossen.
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Die Nationalrats-Präsidentin ist für die Dauer eines Jahres gewählt und gilt als höchste Schweizerin, weil sie auch der Vereinigten Bundesversammlung (Parlament) vorsteht. Sie leitet die Verhandlungen, vertritt den Rat nach aussen und wacht über die Befolgung des Geschäftsreglements sowie über die Ordnung in den Sitzungen. Die Wiederwahl für das folgende Jahr ist ausgeschlossen.
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Die Partei der Arbeit (PdA) wurde 1944 in Basel gegründet, vier Jahre nach dem Verbot der Kommunistischen Partei der Schweiz. Bis 1982 war sie marxistisch-leninistisch geprägt. Heute kämpft die PdA hauptsächlich für soziale Gerechtigkeit. Im Eidgenössischen Parlament ist sie seit 1974 vertreten, doch konnte sie nie viele Wählerstimmen auf sich ziehen. Daher hatte sie in…
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Die Schweizer Demokraten (SD) hiessen 1971 bei der Gründung der Partei Nationale Aktion (NA). In den 1970er-Jahren wurde diese vor allem durch die Volksinitiative ihres Abgeordneten James Schwarzenbach gegen die Überfremdung und Übervölkerung der Schweiz bekannt, die vom Stimmvolk 1974 wuchtig abgelehnt wurde. Seit Beginn der 1990er-Jahre haben die SD stetig an Wählerstimmen verloren, hauptsächlich…
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Die Sozialdemokratische Partei der Schweiz (SP) wurde 1888 gegründet und blieb während mehreren Jahrzehnten in der Opposition. 1943 wurde die SP die stärkste politische Partei im Lande und erreichte einen Sitz im Bundesrat, 1959 den zweiten. Trotzdem stand sie weiterhin in Opposition zu den drei anderen Regierungsparteien. Sie politisiert auf der linken Seite des politischen…
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Der Ständerat ist die Schweizer Parlamentskammer (Legislative) der Kantonsvertreter (Senat, Kleine Kammer). Er zählt 46 Mitglieder, welche die Kantone vertreten. Jeder Kanton ist ungeachtet seiner Einwohnerzahl mit zwei, die Halbkantone mit einem oder einer Abgeordneten vertreten. Als Halbkantone gelten Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden. Das einzelne Ratsmitglied wird «Ständerat» oder «Ständerätin»…
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Die Schweizerische Volkspartei (SVP) entstand 1971 aus der Fusion der Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei (BGB) mit den Demokratischen Parteien der Kantone Glarus und Graubünden. In den 1990er-Jahren legte die SVP stark zu und wurde 1999 zur wählerstärksten Partei im Parlament. Sie politisiert klar auf der rechten Seite des politischen Spektrums: Weniger Staat, eingeschränkte Zusammenarbeit mit…
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Die Zauberformel schlüsselt die sieben Sitze im Bundesrat (Landesregierung) auf die wichtigsten Parteien in der Schweiz nach ihrer Wählerstärke auf. Sie ist eine Usanz und gründet auf keinem Gesetz. Sie respektiert auch das sprachliche Gleichgewicht. Sie kam erstmals 1959 zum Einsatz: Je zwei Sitze erhielten die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP), die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) und die…