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Panaschieren bedeutet mischen. Auf einer Liste werden Namen gestrichen und an deren Stelle handschriftlich Kandidierende anderer Listen desselben Wahlkreises gesetzt. Beim Panaschieren verliert die Partei, deren Liste benutzt wurde, Stimmen an die anderen Parteien, deren Vertreterinnen und Vertreter auf die Liste gesetzt wurden. Die Panaschiermöglichkeit schwächt allgemein die Stellung der Parteien bei der Listengestaltung und…
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Wahl der 200 Mitglieder der grossen Kammer der Bundesversammlung. Sie wird alle vier Jahre unter der Leitung der Bundeskanzlei von den Kantonen durchgeführt. Wahlberechtigt ist, wer das Stimmrecht hat; wahlfähig sind die auf den Listen aufgeführten Kandidatinnen und Kandidaten. In den Wahlkreisen, wo nur ein Sitz zu vergeben ist und deshalb eine Majorzwahl abgehalten wird,…
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Bei der Wahl in den Ständerat wird das Majorz- oder Mehrheits-Wahlverfahren angewandt. Es hat eine klare Mehrheitsbildung zum Ziel. Jene Kandidierenden, die am meisten Stimmen erzielt haben, erhalten die Mandate zugesprochen. Starke Parteien werden bei diesem System bevorzugt, Minderheiten gehen leer aus. Im Ständerat sind aus diesem Grund bisher nur die vier grossen Regierungsparteien vertreten.
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Die Liberale Partei der Schweiz (LPS) existiert seit 1830 und positioniert sich rechts der Freisinnig-Demokratischen Partei (FDP), mit einer typisch wirtschaftlichen Prägung. Ende des 19. Jahrhunderts haben sich Liberale und Freisinnige in den meisten Kantonen zusammengeschlossen, ausser in der Westschweiz und im Kanton Basel-Stadt. Heute ist die LPS – die sechstgrösste Partei – noch in…
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Vereinigung von Listen, die bei der Verteilung der Mandate (Sitze) wie eine einzige Liste behandelt wird. Manche kleinere Parteien können durch den Zusammenschluss ihre Aussichten auf einen Sitz verbessern (siehe Restmandate). (Quelle: Glossar Bundesbehörden)
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Für die Wahl in den Nationalrat erhalten die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger vorgedruckte Kandidaten- und Kandidatinnenlisten einzelner Parteien und Parteiverbindungen sowie eine leere Liste. Den Wählenden ist überlassen, ob sie eine vorgedruckte Liste unverändert einschicken oder sie handschriftlich bearbeiten (Kumulieren, Panaschieren und Streichen), oder ob sie die leere Liste selber ausfüllen. Es darf aber nur eine…
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Amtsdauer eines Parlaments, nach deren Ablauf eine Gesamterneuerungswahl erfolgt. Der Nationalrat hat eine vierjährige Legislaturperiode. Der Ständerat kennt keine Gesamterneuerungswahl und demzufolge keine Legislaturperiode. Die Mitglieder des Ständerates werden nach kantonalem Recht gewählt; heute zwar auch alle für vier Jahre, aber nicht alle zum selben Zeitpunkt. (Quelle: Wahlwörterbuch Parlament)
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Beim Proporz-Wahlverfahren der Nationalratswahlen kann der Name von Kandidierenden zweimal handschriftlich auf die Liste geschrieben werden, das heisst, er wird «kumuliert». Parteien können von sich aus Kandidierende auf der Wahlliste doppelt aufführen, also «vorkumulieren». Dies wird gemacht, um die Wahlchancen einzelner Kandidierender zu erhöhen, oder bei und genügender Anzahl Kandierender eine Liste zu füllen. Kumulierte…
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Unter Konkordanz versteht man die unablässige Suche eines Gleichgewichts oder eines Kompromisses sowohl zwischen Parteien wie auch zwischen den verschiedenen sprachlichen, sozialen und politischen Kulturräumen, welche die Schweiz ausmachen. Einer der offensichtlichsten Aspekte des Konkordanzsystems ist die Aufteilung der sieben Bundesrats-Sitze auf die wichtigsten Parteien nach ihrer proportionalen Wählerstärke, unter Respektierung des sprachlichen Gleichgewichts der…
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Stimme, die ein Kandidat oder eine Kandidatin erhält, indem sein oder ihr Name auf den Wahlzettel geschrieben wird. (Quelle: Glossar Bundesbehörden)