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Person, deren Name auf einer Liste für die Nationalratswahlen eingetragen ist. In Wahlkreisen, wo nur ein Sitz zu vergeben ist und deshalb eine Majorzwahl abgehalten wird, kann jede mündige Bürgerin und jeder mündige Bürger gewählt werden. (Quelle: Glossar Bundesbehörden)
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Leere Listen müssen handschriftlich ausgefüllt werden. Vorgedruckte Listen dürfen nur handschriftlich abgeändert werden (siehe Kumulieren, Panaschieren, Streichen). (Quelle: Wahlwörterbuch Parlament)
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Die Mitglieder der Bundesversammlung, die Mitglied derselben Partei oder politisch verwandter Parteien sind, können Fraktionen bilden. Eine Fraktion kann gebildet werden, wenn ihr in einem der beiden Räte mindestens fünf Mitglieder beitreten. Im Nationalrat ist Fraktionszugehörigkeit zudem Voraussetzung für den Einsitz in eine Kommission. Fraktionen erhalten Bundesbeiträge zur Deckung der Kosten ihrer Sekretariate. (Quelle: Wahlwörterbuch…
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Wird ein Sitz im Nationalrat während einer Amtsdauer frei, erklärt die Kantonsregierung den/die bestplatzierte/n nichtgewählte/n Kandidaten/Kandidatin auf der Liste, auf welcher das ausscheidende Mitglied gewählt worden ist, für gewählt (erste/r Ersatzkandidat/in). Ist auf der betreffenden Liste kein/e wählbare/r Ersatzkandidat/in vorhanden, so dürfen die Unterzeichnenden dieser Liste einen Vorschlag machen, der von mindestens drei Fünfteln der…
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Stimmabgabe, bei der die Stimmberechtigten mit Hilfe eines speziellen elektronischen Abstimmungs- und Wahlsystems abstimmen können. Sie füllen einen «elektronischen Stimmzettel» aus und schicken ihn über ein Datennetz an das Abstimmungsbüro. Die Kantone Genf, Zürich und Neuenburg führen gegenwärtig in Zusammenarbeit mit der Bundeskanzlei Versuche mit der elektronischen Stimmabgabe durch. Dabei geht es vor allem darum,…
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Die heutige Christlichdemokratische Volkspartei Schweiz (CVP) wurde im 19. Jahrhundert KK, katholisch-konservativ, genannt. 1891 stellten die lange in der Opposition politisierenden Katholisch-Konservativen den ersten nicht freisinnigen Bundesrat, 1919 den zweiten. Seit 1970 führt sie ihren heutigen Namen und hat sich gleichzeitig als Zentrumspartei mit Familienthemen und dem Bekenntnis zu einer sozialen Marktwirtschaft positioniert. Seit Ende…
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Oberste gesetzgebende Behörde (Legislative) der Eidgenossenschaft. Sie besteht aus zwei Kammern, dem Nationalrat und dem Ständerat. Die beiden Kammern behandeln die Geschäfte (Bundesgesetze, Budgetbeschlüsse, Abschluss von Staatsverträgen usw.) in der Regel getrennt nacheinander, und ein Beschluss ist erst zustande gekommen, wenn beide Räte zugestimmt haben. Als Vereinigte Bundesversammlung tagen die beiden Räte gemeinsam bei besonderen…
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Die Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft (BV) ist das Grundgesetz des Landes. Sie regelt wichtige Grund- und Menschenrechte, Rechte von Bund, Kantonen und Gemeinden, politische Rechte und Pflichten sowie Aufgaben und Kompetenzen von Bundesbehörden, Parlament und Regierung. Die heute gültige Verfassung von 1999 basiert auf der ersten Schweizer Verfassung von 1848, die bei der Gründung des…
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Die Stimm- und Wahlberechtigten können ihre Stimme statt persönlich an der Urne brieflich abgeben. Dies ist auch aus dem Ausland erlaubt. Die Kantone sorgen für ein einfaches Verfahren der brieflichen Stimmabgabe. (Quelle: Wahlwörterbuch Parlament)
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Der Bundesrat ist die Schweizer Regierung (Exekutive). Sie besteht aus sieben Mitgliedern, die alle vier Jahre vom Parlament (Vereinigte Bundesversammlung) gewählt oder bestätigt werden. Ein Mitglied der Landesregierung wird «Bundesrat» oder «Bundesrätin» genannt. Jeder Bundesrat, jede Bundesrätin, steht einem Departement als Minister oder Ministerin vor. Aus ihrer Mitte wird jährlich abwechselnd nach Amtsdauer der Bundespräsident…