Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Schweizerische Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (Gesundheitsdirektorenkonferenz, GDK), die frühere Sanitätsdirektorenkonferenz, dient den 26 kantonalen Verantwortlichen als politisches Koordinationsorgan. Ihr Zweck ist es, die Zusammenarbeit unter den Kantonen sowie zwischen diesen und dem Bund zu fördern und für die Zusammenarbeit mit wichtigen Organisationen des Gesundheitswesens zu sorgen.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) wurde im Oktober 1993 gegründet. Die KdK fördert die Zusammenarbeit im kantonalen Zuständigkeitsbereich sowie in kantonsrelevanten Angelegenheiten des Bundes. Sie stellt die erforderliche Koordination und Information für die Kantone sicher und bildet die Schnittstelle zwischen Bund und Kantonen in wichtigen staatspolitischen und aussenpolitischen Dossiers.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Bei Abstimmungen über Verfassungsänderungen ist neben dem Volksmehr auch das Ständemehr der 26 Kantone ausschlaggebend (Doppeltes Mehr). Das Ergebnis der Volksabstimmung in jedem Kanton gilt als dessen Standesstimme (Ja/Nein). Die Kantone Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden haben je eine halbe Standesstimme. Es gibt keine Abstimmung, bei der nur das Ständemehr allein…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Bundespräsidentin (oder der Bundespräsident) wird jedes Jahr aus der Mitte der Schweizer Landesregierung (Bundesrat, Exekutive) gewählt, die sieben Mitglieder zählt. Sie gilt in dieser Zeit als Primus inter pares, das heisst Erste unter Gleichgestellten, und leitet die Bundesratssitzungen. Das Amt ist repräsentativ und nicht mit zusätzlicher Macht verbunden.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Der Bundespräsident (oder die Bundespräsidentin) wird jedes Jahr aus der Mitte der Schweizer Landesregierung (Bundesrat, Exekutive) gewählt, die sieben Mitglieder zählt. Er gilt in dieser Zeit als Primus inter pares, das heisst Erster unter Gleichgestellten, und leitet die Bundesratssitzungen. Das Amt ist repräsentativ und nicht mit zusätzlicher Macht verbunden.
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Schweizer Armee beruht auf dem Milizprinzip: Alle Männer im wehrpflichtigen Alter durchlaufen eine Grundausbildung und erweitern das Wissen und Können in periodischen Kursen. Laut Bundesverfassung dient die Armee der Verhinderung von Kriegen und trägt bei zur Erhaltung des Friedens. Sie unterstützt die zivilen Behörden bei der Abwehr von schwerwiegenden Bedrohungen für die innere Sicherheit…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Die Zauberformel schlüsselt die sieben Sitze im Bundesrat (Landesregierung) auf die wichtigsten Parteien in der Schweiz nach ihrer Wählerstärke auf. Sie ist eine Usanz und gründet auf keinem Gesetz. Sie respektiert auch das sprachliche Gleichgewicht. Sie kam erstmals 1959 zum Einsatz: Je zwei Sitze erhielten die Freisinnig-Demokratische Partei (FDP), die Christlichdemokratische Volkspartei (CVP) und die…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Von Guten Diensten ist die Rede, wenn eine dritte Partei ihre Vermittlung in einer Streitsache oder bei einem Vertragsabschluss zwischen zwei Konfliktparteien anbietet. Generell bezeichnet der Begriff jede Initiative, die den Frieden oder die internationale Kooperation fördert. Als neutraler Staat hat die Schweiz die Guten Dienste als einen Eckpfeiler ihrer Aussenpolitik definiert. Die Guten Dienste…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Unter dem Begriff direkte Demokratie wird eine Staatsform verstanden, in der die Macht direkt vom Volk ausgeübt wird. Der Gegenbegriff dazu ist die repräsentative Demokratie, wo das Volk die Macht an von ihm gewählte Repräsentanten abgibt. Die beiden wichtigsten Instrumente der direkten Demokratie in der Schweiz sind die Volksinitiative und das fakultative Referendum. Die direkte…
Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht
Eine Änderung der Bundesverfassung soll dies ermöglichen. Am 21. Mai stimmt das Schweizer Stimmvolk über die kaum umstrittene Vorlage ab. Das Schweizer Bildungssystem ist heute von Kanton zu Kanton unterschiedlich geregelt. Historisch ist ein Nebeneinander verschiedenster Systeme gewachsen. Wer heute von einem Kanton in einen andern zieht, muss oft in ein völlig anderes Schulsystem mit…