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Warum die Schweiz als Kaffeeland gilt

In der Schweiz wächst keine einzige Kaffeebohne. Dennoch ist das Land der zweitgrösste Kaffee-Exporteur der Welt. Wie ist das möglich?

Die Schweiz röstet grosse Mengen von importierten Kaffeebohnen. Dadurch findet hier eine sogenannte «wesentliche Umwandlung» statt. Nach internationalem Handelsrecht gilt der Kaffee deshalb als Schweizer Produkt.

Die Schweiz gehört nicht nur beim Kaffeerösten zur Weltspitze, sondern auch beim Export von Kaffeemaschinen. Mehr dazu erfährst du in unserem Video:

Doch das Kaffeegeschäft hat auch eine dunkle Seite: Historisch ist es eng mit dem Kolonialismus verbunden.

Die Schweiz besass zwar nie eigene Kolonien, doch Schweizer Unternehmer waren in Plantagen, Handelsnetzwerke und den Transport von versklavten Menschen involviert.

Mehr über das Kaffeeland Schweiz liest du in unserem Artikel: 

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Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Nur Brasilien exportiert weltweit mehr Kaffee als die Schweiz. Wie konnte ein kleines Land ohne eigenen Anbau zum zweitgrössten Kaffee-Exporteur werden?

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