Veronica Fusaro ist nach zweiter ESC-Probe entspannter
Am Freitag hat der zweite Testdurchlauf auf der Bühne des Eurovision Song Contests (ESC) für Veronica Fusaro stattgefunden. Dieser sei besser gelaufen als der erste Anfang der Woche - nun gehe es nur noch um Feinschliffe, so Fusaro.
(Keystone-SDA) Sie kehre mit einem entspannteren Gefühl zurück ins Hotel als vergangenen Montag, sagte Fusaro in einem von ihrem Team für die Medien bereitgestellten Interview vom Freitagabend.
Nachdem die erste Probe in der Wiener Stadthalle Anfang der Woche nicht ganz reibungslos abgelaufen war, scheint die Thunerin nun deutlich zufriedener zu sein: «Es ist einiges besser gelaufen als beim ersten Durchgang.»
Fusaros Performance ihres Songs «Alice», der von Gewalt gegen Frauen handelt, beinhaltet unter anderem vier Tänzerinnen sowie rote Seile. Fusaro gerät während des Auftritts in die Fänge dieser Stricke, symbolisch für den Griff der Gewalt. Am Ende formt sie mit diesen den Namen Alice. Während bei den ersten Proben nicht alles mit den Seilen gepasst hatte, habe dies am Freitag funktioniert – weil nun nicht mehr die Stage Crew diese während des Auftritts platziere, sondern die Tänzerinnen selber.
Auch bei Kamera und Licht habe man nachgebessert, nachdem man Anfang der Woche damit noch nicht zufrieden gewesen sei. Nun gehe es nur noch um Feinschliffe, so Fusaro. «Aber im Grossen und Ganzen bin ich wirklich happy.»
Stand Freitagabend hat sich nach der zweiten Probe nicht viel getan bei den Wettquoten. Gemäss Buchmachern soll die Schweiz am ESC nach wie vor auf Platz 26 kommen und Fusaro den Einzug ins Finale mit Rang 11 im Halbfinale knapp verpassen. Dieses zweite Halbfinale findet kommenden Donnerstag (14. Mai) statt. Noch ist alles offen.