Wallis setzt nach Crans-Montana auf schärfere Brandschutzregeln
Seit der Brandkatastrophe von Crans-Montana VS ist die Frage der Sicherheit in öffentlichen Gebäuden wieder in den Fokus gerückt. Staatsrat Stéphane Ganzer, Vorsteher des Departements für Sicherheit, Institutionen und Sport, steht dabei in besonderer Verantwortung.
(Keystone-SDA) «Sechs Monate nach der Tragödie ist der Brandschutz zu einer nationalen Priorität geworden – weit über die Grenzen des Wallis hinaus. In allen Kantonen wurden entsprechende Anstrengungen verstärkt», sagte Ganzer im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.
«Im Wallis hat dieses Ereignis zu einer beispiellosen Mobilisierung des Kantons, der Gemeinden, der Fachleute sowie der gesamten Rettungskette geführt. Wir haben alles auf den Tisch gelegt, um zu analysieren, was funktioniert und was überarbeitet werden muss», betonte Ganzer.
«Wir arbeiten mit hohem Tempo an pragmatischen und verhältnismässigen Lösungen, insbesondere im Rahmen der Revision des Gesetzes über den Schutz vor Feuer und Naturgefahren, die bereits vor der Tragödie angestossen wurde», führte der Staatsrat weiter aus. «