Schweizer Arbeitsmarkt im Krebsgang
Die Arbeitgeber üben grösste Zurückhaltung bei der Einstellung neuer Arbeitskräfte. Das sagt der Manpower-Stellenindex.
Im November gab das schweizerische Arbeitsmarkt-Barometer von Manpower um 4,1 auf 56,0 Punkte nach. Die indexmässig erfasste Nachfrage in der Tagespresse bildete sich in allen 13 Schweizer Regionen zurück.
Einigermassen glimpflich davon gekommen ist nur die Region Genf und das Wallis. Die übrigen Gebiete haben auf breiter Front verloren.
Kleinere Wachstumsdynamik
Die Schweizer Wirtschaft hat in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres verstärkt an Wachstumsdynamik eingebüsst. Im ersten Quartal lag das Wachstum noch bei 2,3%, im dritten Quartal ist es nach Schätzungen des Staatssekretariates für Wirtschaft (seco) im Vorjahresvergleich auf 0,8% gefallen.
Die Verlangsamung der Weltwirtschafts-Konjunktur manifestiere sich insbesondere in einer Verringerung des Aussenhandels und der Investitionstätigkeit. Auf noch gutem Niveau bewege sich der Konsum. Im vierten Quartal dürfte sich am Wachstumstempo wenig ändern, heisst es im seco.
swissinfo und Agenturen
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