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Tipps von Dr. Luzi Fehr – originelle Gesundheitskampagne

Umwelt und Hektik machen den Schweizerinnen und Schweizern weit mehr zu schaffen, als dass sie dies wahrhaben wollen. Die Schweizerische Stiftung für Gesundheitsförderung hat deshalb die Kampagne "Feel Your Power" lanciert.

Umwelt und Hektik machen den Schweizerinnen und Schweizern weit mehr zu schaffen, als dass sie dies wahrhaben wollen. Die Schweizerische Stiftung für Gesundheitsförderung hat deshalb die Kampagne «Feel Your Power» lanciert.

Basis für die am Dienstag (28.03.) in Bern vorgestellte Aktion ist eine Befragung von rund 1000 Personen. Vier Fünftel der Befragten gaben zwar an, es gehe ihnen «gut» oder «sehr gut». Gleichzeitig räumten sie ein, dass ihnen die Umweltbelastung, das hektische Alltagsleben oder der soziale Druck stark zusetze.

Vom Stress ganz besonders betroffen ist laut Umfrage die Altersgruppe der 30- bis 44-Jährigen. Am meisten leiden die Frauen. Bei ihnen wirkt sich oft die Doppelbelastung Beruf und Familie aus. Alarmierend sei, dass rund ein Drittel glaubt, dass Stress nicht beeinflussbar sei.

Auch in Sachen Bewegung weise die Schweizer Bevölkerung ein grosses Defizit auf. Lediglich ein Drittel sei körperlich regelmässig und intensiv aktiv. Ein weiterer Drittel sei nur mässig oder völlig inaktiv, so das Ergebnis der Umfrage. Besonders ausgeprägt sei diese Tendenz in der Westschweiz.

Zwischen der Selbsteinschätzung und der Wirklichkeit, aber auch zwischen dem Wissen und dem Handeln, bestehe eine grosse Diskrepanz, stellten die Autoren der Befragung fest. Die Schweizer seien sich bewusst, dass Bewegung und gute Ernährung wichtig seien, würden aber oft nicht danach handeln.

Teuflische Tipps von Dr. Luzi Fehr

Um ihre Gesundheitstipps an die Frau bzw. an den Mann zu bringen, greift die Stiftung mit ihrer auf fünf Jahre angelegten Aktion «Feel Your Power» zu ungewöhnlichen Massnahmen. In Inseraten, TV-Spots und auf einer Website taucht immer wieder die teuflische Figur des Dr. Luzi Fehr mit seinen nicht ganz ernst gemeinten Ratschlägen auf.

Luzi Fehr empfiehlt beispielsweise das Doppelte zu essen, Tag und Nacht zu arbeiten, den Zigarettenrauch tief einzuziehen oder jegliche sportliche Betätigung zu vermeiden.Die wirklich gutgemeinten Anregungen einer Broschüre empfiehlt der Teuflische «auf keinen Fall» zu beachten.

Die Stiftung für Gesundheitsförderung wurde vom Bundesrat mit der Umsetzung von Artikel 19 des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) beauftragt. Zweck der Stiftung ist die Anregung, Koordination und Evaluation von gesundheitsfördernden Massnahmen. Präsident ist der ehemalige Luzerner Regierungsrat Klaus Fehlmann.

swissinfo und Agenturen

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