Zoo Zürich bietet neu klimafreundliche Wurst an
Eine neue Kalbsbratwurst des Zoos Zürich soll die Umwelt schonen. Statt nur aus Fleisch besteht die neue Wurst zu 22 Prozent aus Bio-Erbsenprotein. Auch andere Fleischprodukte sollen einen Anteil an Erbsenprotein haben.
(Keystone-SDA) Die Wurst soll klimafreundlicher sein, als die Original Kalbsbratwurst, aber dennoch möglichst viele Menschen ansprechen, teilte der Zoo Zürich am Freitag mit. Der Zoo möchte damit seine Gäste anregen, über den eigenen Fleischkonsum nachzudenken.
Ein bewusster und nachhaltiger Konsum sei von grosser Bedeutung und habe Einfluss im Kampf gegen die Biodiversitätskrise. Auf den Geschmack soll die Änderung laut Zoo keinen Einfluss haben.
Bis zu 590 Gramm CO2 pro Wurst spart der Zoo im Vergleich zu der klassischen Kalbsbratwurst ein. Verkaufe er 100’00 Bratwürste pro Jahr entspreche dies etwa 60 Tonnen CO2. Das sei vergleichbar mit 233 Autofahrten von Zürich nach Rom.
Wienerli mit Erbsli
Doch nicht nur in den Kalbsbratwürsten findet sich in Zukunft die Erbsenproteinalternative, sondern auch in Cervelats, Wienerli und auch im Hackfleisch, das im Chili con Carne verarbeitet ist.
Die neue Wurst bietet der Zoo in Zukunft in allen seinen Restaurants und Aussenkiosken an. Sie wird die klassische Kalbsbratwurst dort ganz ersetzen. Zwei Prozent des Umsatzes der Zoo Restaurants fliessen bereits heute in den Naturschutzfonds des Zoos, heisst es. Durch den Kauf eines Gerichts mit der neuen Wurst oder einer der anderen angebotenen Alternativen kämen nochmals zwei Prozent dazu.