750 Schweine wegen Krankheit in Baselbieter Mastbetrieb getötet
Hunderte Schweine sind in einem Mastbetrieb im Kanton Baselland getötet worden. Im Betrieb wurde die für Tiere ansteckende Enzootische Pneumonie festgestellt, wie die Volkswirtschafts- und Gesundheitsdirektion (VGD) am Montag mitteilte.
(Keystone-SDA) Um die Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern, wurden die Schweine tierschutzkonform getötet, wie es hiess. Der Betrieb werde nun gereinigt sowie desinfiziert. Die Totalsanierung sei von der Kantonstierärztin, gestützt auf die Tierseuchenverordnung, verfügt worden.
Das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (ALV) werde nach erfolgter Reinigung und Desinfektion eine amtliche Kontrolle durchführen, wie die VGD schrieb. Erst nach mindestens zehn Tagen Leerstand und einer Freigabe durch das ALV dürfen wieder Tiere in den Betrieb gestellt werden.
Gemäss Mitteilung ist Enzootische Pneumonie für Menschen ungefährlich, zeigt sich bei Schweinen aber durch Symptome wie Husten, Atembeschwerden und vermindertes Wachstum. Verursacht werde sie durch ein Bakterium und könne erhebliche wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen. Darum müsse die Seuche bekämpft werden.
Laut der VGD war der Ausbruch bereits Anfang September in einem überkantonalen Schweinering festgestellt worden. Der Kanton Solothurn hatte erst vergangene Woche darüber informiert, dass auf seinem Gebiet im gleichen Zusammenhang je über 1000 Tiere aus zwei Betrieben getötet oder exportiert werden mussten. Ein dritter Betrieb sei seuchenfrei gewesen.
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