Aargau spricht 2,1 Millionen Franken für Entwicklungshilfe
Der Aargauer Regierungsrat hat 2,078 Millionen Franken für Projekte in Entwicklungsländern gesprochen. Mit dem Geld aus dem Swisslos-Fonds will er 45 gemeinnützige Organisationen in Afrika, Asien, dem Mittleren Osten und Südamerika unterstützen.
(Keystone-SDA) Die Projekte fördern insbesondere Gesundheit und Soziales, Schul- und Berufsbildung, Landwirtschaft, Infrastruktur, Handwerk und Industrie, Umweltschutz sowie die gesellschaftliche Entwicklung, wie der Kanton am Montag mitteilte. «Ziel ist es, die Selbsthilfe und nachhaltige Entwicklung in den Regionen zu stärken.»
Zum Beispiel erhält die Organisation Adra Schweiz für die Verbesserung der Hygiene im Libanon 30’000 Franken. Das Kinderdorf Pestalozzi bekommt 50’000 Franken, um die Bildungsqualität an Grundschulen in Laos zu optimieren. 100’000 Franken gehen an EcoSolidar, um in Malawi zur Ernährungssicherheit beizutragen.
In diesem Jahr seien 65 Gesuche von 59 Hilfswerken eingegangen, schrieb der Kanton weiter. Die Vorhaben würden mit Beiträgen zwischen 8000 und 100’000 Franken unterstützt. Der Aargau unterstütze seit langem Projekte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit mit Geld aus dem Swisslos-Fonds, hiess es in der Medienmitteilung weiter.
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