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Alpines Museum in Bern will sich komplett erneuern

(Keystone-SDA) Das Alpine Museum in Bern wagt einen Neustart. Ende September schliesst es vorübergehend seine Tore für einen Umbau. Im erneuerten Museum soll es weniger Vitrinen geben, dafür mehr Gegenwartsthemen und neue Ausstellungsformate.

Die seit 20 Jahren unveränderte Dauerausstellung wird komplett aufgehoben, teilte das Alpine Museum am Montag mit. An ihrer Stelle entsteht auf zwei Stockwerken eine grosse Fläche für Themenausstellungen.

Im Parterre des Gebäudes am Berner Helvetiaplatz kommt ausserdem ein eigenständiges Museumsrestaurant zu stehen, «die alpine Küche zeitgemäss interpretiert». Neu ist auch der experimentelle Ausstellungsraum BIWAK.

«Das Alpenland Schweiz braucht ein starkes Alpines Museum», wird alt Bundesrat Adolf Ogi in der Medienmitteilung zitiert. Er setzt sich als Präsident des im Aufbau begriffenen Patronatskomitees für den Neustart des Museums ein.

Nach wie vor befindet sich nämlich das Alpine Museum auf Geldsuche. Für den Betrieb gehen die Museumsverantwortlichen von einem Budget von jährlich 3,5 Millionen Franken aus. Da hier noch gut eine Million fehlt, will sich das Museum um eine Erhöhung des Beitrags der öffentlichen Hand bemühen. Private Geldgeber sind namentlich für Ausstellungsprojekte gesucht.

Das erneuerte Museum soll künftig auch mehr Publikum anziehen. «Das Alpine Museum zählte bisher 20’000 bis 25’000 Besucher pro Jahr», sagte Leiter Beat Hächler auf Anfrage. Ziel sei es, die Besucherzahl in den nächsten Jahren zu verdoppeln. Das Alpine Museum soll im März 2012 wiedereröffnet werden.

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