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Ausländische Bevölkerung wächst

Die Schweiz wird je länger je mulitkultureller. Keystone

Die ausländische Wohnbevölkerung in der Schweiz nimmt zu. Die meisten Zuwandernden kommen aus Deutschland. Spanier und Italienerinnen verlassen die Schweiz.

Per Ende August ist der Anteil der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung auf einen neuen Rekordstand gestiegen: Er beträgt zur Zeit 19,6 Prozent oder 1’407’203 Personen, teilt das Justizministerium mit.

Davon besassen gemäss einer Zählung des Bundesamtes für Ausländerfragen 76 Prozent eine Niederlassungs- und 24 Prozent eine Jahresaufenthaltsbewilligung. In der Statistik nicht erfasst sind Asylbewerber, internationale Funktionäre mit ihren Familien, Kurzaufenthalter und Saisoniers. In Folge des abgeschwächten Konjunkturaufschwungs sei ein weiterer Zuwachs von Gesuchen um Arbeitsbewilligungen für Ausländer festgestellt worden.

Den grössten absoluten Zuwachs von 7’125 Personen oder plus 6,7 Prozent verzeichneten deutsche Staatsbürger, gefolgt von Angehörigen aus Sri Lanka (+5’960 Personen/+36,2 Prozent) und der Bundesrepublik Jugoslawien (+3’373 Personen/+1,8 Prozent).

Hingegen reisten über 7’500 Menschen aus Italien aus der Schweiz aus. Auch der Anteil der spanischen Staatsbürger in der Schweiz sinkt. Die Zahl der EU- und Efta-Bürger hat im vergangenen Jahr leicht zugenommen.

Die grösste Ausländerkolonie stellt mit 315’608 Personen nach wie vor Italien. Es folgen Jugoslawien mit 193’876, Portugal mit 134’977, Deutschland mit 113’463, Spanien mit 81’708 und die Türkei mit 79’621. Ende August lebten 26’362 anerkannte Flüchtlinge in der Schweiz. Das sind 824 mehr als vor Jahresfrist.

swissinfo und Agenturen

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