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Auch Gewerkschaft Unia stellt sich hinter Vorhaben

(Keystone-SDA) Bern – Mindestlöhne sollen in der Bundesverfassung verankert werden. Nach der SP und dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) hat sich auch die Gewerkschaft Unia hinter eine Mindestlohn-Volksinitiative gestellt.
An einer Versammlung in Bern sprachen sich die Unia-Delegierten einstimmig für eine solche Initiative aus, wie die Gewerkschaft mitteilte. Es dürfe nicht sein, dass Arbeitnehmende trotz harter Arbeit von unanständig tiefen Löhnen leben müssten, wird Unia-Co-Präsident Andreas Rieger in der Medienmitteilung zitiert.
Mitte November hatten sich bereits die Delegierten des SGB für eine Mindestlohn-Initiative ausgesprochen. Noch schneller waren allerdings die Sozialdemokraten. An einem Parteitag im Oktober beschlossen sie, ein entsprechenden Volksbegehren zu lancieren.
Bereits Unterschriften sammeln die Jungsozalisten (JUSO). Mit ihrer Initiative «1:12 – Für gerechte Löhne» wollen sie erreichen, dass die Chefs nicht mehr als 12 Mal so viel verdienen dürfen wie ihre Untergebenen mit dem tiefsten Einkommen.

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