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BERLIN (awp international) - Der Medienkonzern Axel Springer (Bild, Welt, Hörzu) hat zum Jahresauftakt die Schwäche im deutschen Zeitungsmarkt mit einem deutlichen Wachstum im digitalen und internationalen Geschäft mehr als wett gemacht. Der Umsatz legte unter anderem auch dank Übernahmen um elf Prozent auf 736,7 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen am Mittwoch in Berlin mitteilte. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte in den ersten drei Monaten um 6,5 Prozent auf 126,9 Millionen Euro zu. Unterm Strich stand mit 63 Millionen Euro ein praktisch unverändertes Ergebnis. Damit schnitt das im MDax notierte Unternehmen etwas besser ab als von Experten erwartet.
Im laufenden Jahr peilt Springer-Chef Mathias Döpfner beim Umsatz weiter ein Plus im einstelligen Prozentbereich an. Der operative Gewinn soll etwas stärker steigen. Hier erwartet der Konzern ein niedriges zweistelliges Plus. Döpfner geht davon aus, dass die digitalen und internationalen Aktivitäten innerhalb des Konzerns weiter an Gewicht gewinnen. In den ersten drei Monaten legten diese Sparten um 26 beziehungsweise 58 Prozent zu. Wegen des Ausbaus des Osteuropa-Geschäft und der Expansion der digitalen Aktivitäten im Ausland sprang der Auslandsumsatz über die Marke von 30 Prozent.
Das Zeitungsgeschäft im Inland schrumpfte im ersten Quartal, blieb aber trotz eines Gewinnrückgangs die profitabelste Sparte des Konzerns. Dabei konnte das Unternehmen die Vertriebserlöse unter anderem dank Preiserhöhungen bei der Welt und der Berliner Morgenpost leicht steigern. Die Werbeeinnahmen gingen jedoch stark zurück./zb/stk

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