Basel-Stadt entwickelt Strategie für Erinnerungskulturen
Der Kanton Basel-Stadt hat einen Prozess zur Entwicklung einer Strategie für Erinnerungskulturen gestartet. Damit will die Regierung den Umgang mit der Geschichte im öffentlichen Raum neu definieren, wie das Präsidialdepartement an Freitag mitteilte.
(Keystone-SDA) Ein Vorprojekt soll zunächst eine Bestandesaufnahme der bestehenden erinnerungskulturellen Zeichen im öffentlichen Raum liefern. Es wird auch weniger sichtbare Themen der Stadtgeschichte beleuchten.
Das Präsidialdepartement hat laut Mitteilung die Storie Kulturagentur GmbH mit der Erarbeitung des Vorprojekts beauftragt. Dieses wird von einem fachlichen Beirat begleitet. Für Herbst 2027 ist zudem eine öffentliche Tagung mit der Universität Basel geplant, bei der die Ergebnisse des Vorprojekts diskutiert werden.
Anschliessend soll 2028 eine Studie in Auftrag gegeben werden, die als Grundlage für die Strategieentwicklung dient. Die Erinnerungskulturen und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind Bestandteil des Kulturleitbildes für die Jahre 2026 bis 2031.
Der Regierungsrat misst der Auseinandersetzung mit der Geschichtsdarstellung im öffentlichen Raum grosse Bedeutung bei, wie es weiter hiess. Dies soll die Identifikation der Bevölkerung mit Basel fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Mehr Swissinfo-Artikel in Ihren Google-Ergebnissen sehen. Weitere Informationen