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Bern (awp/sda) - Die Schweizer Tourismusbranche spürt den starken Franken. Weil für den Sommer mit einem Rückgang der Hotelübernachtungen gerechnet wird, hofft die Organisation Schweiz Tourismus auf einen Geldbetrag aus Bern. Die Sprecherin von Schweiz Tourismus, Daniela Bär, bestätigte einen entsprechenden Bericht der Zeitung "Südostschweiz". Die Organisation erhoffe sich einen Betrag in der Grössenordnung von 12 Mio CHF. Mit dieser Summe hatte der Bund Schweiz Tourismus bereits im Krisenjahr 2009 gestützt.
Damit eine Finanzhilfe für die Ankurbelung des Sommergeschäftes verwendet werden könnte, müsste das Geld bald fliessen. Mit einem allfälligen Zustupf rechnet Daniela Bär allerdings erst im Verlauf der Sommersession.
Weil der Franken aber weiterhin teuer bleiben dürfte, wären die Bundesgelder auch dann noch willkommen. "Für die Sommerkampagne wäre es zu spät, aber der starke Franken wird uns noch länger beschäftigen", sagte Bär.
Bär bestätigte zudem die Meldung, wonach der Vorstand von Schweiz Tourismus in dieser Woche ein Sonderbudget von 2,5 Mio CHF für Marketingaktivitäten bewilligt habe. "Wir sind auf der Suche nach Partnern, damit es am Ende 3,2 Mio CHF sind."
Die Bilanz des vergangenen Winters fällt gemäss Bär "durchzogen" aus. "Auch während der Sportferien sind Betten leer geblieben." Zwar lägen für den noch keine Zahlen vor, erwartet werde aber ein leichtes Minus.
Bär betonte aber, dass unter der starke Landeswährung ausschliesslich die alpinen Regionen leiden würden. "Die Städte schreiben weiterhin gute Zahlen." Insofern präsentiere sich die Ausgangslage anders als im Jahr 2009, als durch die Wirtschaftskrise die gesamte Tourismusbranche Rückgänge zu verzeichnen hatte.

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