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Der verletzte Stefan Küng spielt Lego und schaut Skirennen

Keystone-SDA

Wegen eines Oberschenkelbruchs muss Radrennfahrer Stefan Küng einen Gang runterschalten. "Meine Buben geniessen es, dass ich öfter zuhause bin", sagt der zweifache Vater.

(Keystone-SDA) Es gehe aufwärts, sagt Küng in einem Interview mit CH Media vom Dienstag. Ende Februar stürzte er beim World-Tour-Rennen Omloop Het Nieuwsblad in Belgien und zog sich dabei einen Bruch des linken Oberschenkels zu. «In der ersten Woche wollte ich ein paar hundert Meter zum Bäcker gehen. Danach war ich so erschöpft, dass ich eine Stunde schlafen musste», erzählt der 32-Jährige. Nun beginne er unter anderem mit der Physiotherapie.

Für seine Familie ist seine Verletzung ein kleines Glück im Unglück. «Kürzlich hat der Kleine auf mir geschlafen, während ich mit dem Älteren gespielt habe und meine Frau Sport machen konnte», sagt er. Zum Lego-Spielen oder Büchlein-Anschauen reiche seine Mobilität aus.

Zudem schaut der Ostschweizer viele Skirennen. Im Umgang der Skirennfahrer mit Stürzen sieht er Parallelen zum Radsport. Gegen die Angst vor Stürzen gebe es kein Rezept, sagt Küng. «Wenn dein Instinkt sagt, jetzt ist fertig, musst du das akzeptieren.» Er selbst sei aber noch nicht an diesem Punkt angelangt.

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