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Grüezi Swiss Abroad – der Newsletter für die Fünfte Schweiz

Melanie Eichenberger

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Wussten Sie, dass in den Golfstaaten, die derzeit durch den Krieg zwischen Israel, den USA und dem Iran in Mitleidenschaft gezogen werden, rund 6650 Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer leben?

Krisen und Konflikte zeigen der Fünften Schweiz oft besonders deutlich, wie komplex das Leben im Ausland sein kann. Das gilt nicht nur für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer, sondern auch für Touristinnen und Touristen, die sich plötzlich in unsicheren Situationen wiederfinden.

Wer fern der Heimat lebt oder reist, trägt ein hohes Mass an Eigenverantwortung – steht aber gleichzeitig vor der Frage, wann Unterstützung durch die Schweiz erwartet werden darf.

Was denken Sie: Ist das Konzept der Eigenverantwortung von Schweizerinnen und Schweizern im Ausland noch zeitgemäss? Und in welchen Situationen muss der Staat helfen?

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns.

Freundliche Grüsse

Beitrag aus unseren Debatten

«Die einzige Tradition, die ich mitgenommen habe, ist der Verein. Ich bin im Schweizerverein in den Philippinen und da werden natürlich Traditionen gelebt.»

Leser «swissexpat»

Im letzten Newsletter habe ich Sie im Zusammenhang mit der Basler Fasnacht in Kanada gefragt, welche Schweizer Traditionen Sie mit ins Ausland genommen haben. Ihre Antworten zeigen: Die Verbindung zur Heimat kann ganz unterschiedlich aussehen – von gelebtem Brauchtum im Verein bis hin zu kleinen, persönlichen Ritualen im Alltag.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Melanie Eichenberger

Leben zwischen zwei Kulturen: Welche Werte und Traditionen aus der Schweiz haben Sie als Auslandschweizer:in bewusst mitgenommen?

Welche Werte haben Sie bewusst aus der Schweiz mitgenommen, und welche kulturellen Einflüsse aus dem Ausland haben Sie übernommen?

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Ihre Kommentare in unseren Debatten sind es, die den Austausch in der Community am Leben erhalten. Sie geben uns in der Redaktion auch immer wieder Einblick in die Themen, die Sie als Schweizerinnen und Schweizer im Ausland beschäftigen.

Wir stellen Ihnen in diesem Newsletter regelmässig eine Frage. Die schönsten, interessantesten oder erstaunlichsten Beiträge veröffentlichen wir jeweils in einer kommenden Ausgabe.

Machen Sie mit! Hier geht es zu den aktuellen Debatten.

Antworten aus der Community

Als Auslandschweizerin oder Auslandschweizer machen Sie jeden Tag Erfahrungen, die andere Ausgewanderte teilen oder die sie interessieren.

Wir laden Sie deshalb ein, diese mit der Community der Schweizerinnen und Schweizer im Ausland in Form eines kurzen Videos zu teilen.

In jeder Episode «Antworten aus der Community» fassen wir drei Antworten zusammen, die von unseren Leser:innen eingesandt wurden.

Ihr Rat für andere Ausgewanderte: So teilen Sie bei uns Ihre Erfahrungen:

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Zwei Journalistinnen im Gespräch.

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Auslandschweizer Gemeinschaft

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit der Community 

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Jede zweite Woche produziert unsere Redaktion Videokurzformate, in welchen Auslandschweizer:innen zu Wort kommen. Teilen auch Sie Ihre Erfahrungen

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Für Sie ausgewählt

Die Lage im Nahen und Mittleren Osten beschäftigt derzeit viele Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer – und wirft genau jene Fragen auf, die ich Ihnen in der Begrüssung gestellt habe.

In meinem Artikel schildern Schweizerinnen und Schweizer vor Ort, wie sie die Eskalation in den Golfstaaten in den ersten Tagen erlebt haben: zwischen Alltag, Unsicherheit und persönlichen Entscheidungen.

Gleichzeitig zeigt der Hintergrundartikel zur Eigenverantwortung, warum der Bund an diesem Prinzip festhält – und weshalb diese Haltung zunehmend kritisiert wird, gerade auch von gestrandeten Reisenden.

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Dubai Airport

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Swiss Abroad

Verunsicherung unter Auslandschweizern am Golf

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Die Eskalation im Nahen und Mittleren Osten verunsichert auch die Schweizer:innen vor Ort. Viele schwanken zwischen Alltag und Ausnahmezustand.

Mehr Verunsicherung unter Auslandschweizern am Golf
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Davide (links), Mariana (rechts) und Nayra (Mitte) treffen am Donnerstag, 5. März 2026, nach einem Sonderflug der Swiss International Air Lines aus Maskat, Oman, am Flughafen Zürich ein.

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Swiss Abroad

Eigenverantwortung im Krisengebiet: Wie viel Hilfe muss die Schweiz bieten?

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Noch immer halten sich 1900 registrierte Schweizerinnen und Schweizer in der Region auf, weitere Rückholflüge sind nicht geplant. Der Bund betont die Eigenverantwortung. Die Kritik wächst – zu Recht?

Mehr Eigenverantwortung im Krisengebiet: Wie viel Hilfe muss die Schweiz bieten?

Passend zum Thema, lässt der Ständerat prüfen, ob das Auslandschweizer-Gesetz noch zeitgemäss ist. Er hat Anfang März ein entsprechendes Postulat überwiesen.

Der Zeitpunkt war dabei reiner Zufall: Am selben Tag, als Ständerat Carlo Sommaruga die Eigenverantwortung im Bundeshaus zur Diskussion stellte, informierte das EDA in Bern, warum es am Prinzip der Eigenverantwortung festhält – trotz Krieg.

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Aussenminister Ignazio Cassis.

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Schweizer Politik

Auslandschweizer-Gesetz: Der Ständerat will ein Update

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Der Ständerat lässt prüfen, ob das Auslandschweizer-Gesetz noch zeitgemäss ist. Das bietet Chancen, vor allem für die Auslandschweizer-Organisation – und ein Risiko.

Mehr Auslandschweizer-Gesetz: Der Ständerat will ein Update

Herausforderungen für Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer zeigen sich jedoch nicht nur in Gesetzesfragen oder aktuellen Krisen. Auch administrative Details können Probleme bereiten: Der Vermerk «EDA Bern» in im Ausland ausgestellten Schweizer Pässen führte wiederholt zu Schwierigkeiten bei Bankgeschäften oder bei Krankenkassen.

Haben Sie selbst schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht? Erzählen Sie es uns in unserer Debatte.

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Debatte
Gastgeber/Gastgeberin Emilie Ridard

Hat Ihnen die Angabe «EDA Bern» in Ihrem Pass schon Probleme bereitet?

Eine Angabe im Pass von Auslandschweizer:innen kann bei Administrativem zu Problemen führen. Hatten Sie auch schon Schwierigkeiten?

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Auch technische Pannen können solche Hürden verstärken: Beim E-Voting im Kanton Basel-Stadt konnten im März 2026 an den eidgenössischen Abstimmungen über 2000 elektronische Stimmen von Auslandschweizer:innen nicht gezählt werden, weil alle vorgesehenen Schlüssel versagten. Der Vorfall zeigt, dass die Partizipation der Schweizer Diaspora trotz moderner Lösungen weiterhin fehleranfällig ist.

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E-Voting Panne Basel-Stadt Frustrierte Auslandschweizerin: Die ehemalige Basler Grossrätin Christine D'Souza protestiert vor dem Basler Rathaus.

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Auslandschweizer Gemeinschaft

E-Voting: Das sagen zwei Experten zum Rätsel der verschlossenen Urne

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Wie kommt es, dass eine elektronische Urne nicht geöffnet werden kann? Zwei Experten für Cybersicherheit ordnen die offenen Fragen zum E-Voting-Debakel in Basel ein.

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Die Herausforderungen für Schweizer:innen im Ausland reichen somit von aktuellen Krisen über gesetzliche Rahmenbedingungen bis hin zu alltäglichen Formalitäten. Doch die Geschichte der Auslandschweizer:innen ist nicht nur von Bürokratie und Politik geprägt – sie hat auch kulturelle Facetten.

Ein eindrückliches Beispiel dafür ist das Mausoleum «El Ala» in Argentinien, das seit über 90 Jahren an die Schweizerin Myriam Stefford erinnert. Ihre Geschichte von Liebe, Pioniergeist und Tragik ist in der Schweiz weitgehend unbekannt, während das Denkmal in Córdoba bis heute lokale Aufmerksamkeit geniesst.

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Icon Schweizer Kulturerbe im Ausland
Stefford together with Baron

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Swiss Abroad

In Argentinien steht ein Denkmal für eine Frau aus Bern – gigantisch, voller Mythen und fast vergessen

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Mitten in Argentinien ragt ein 82 Meter hoher Betonflügel in den Himmel. Argentinier:innen kennen seine Geschichte. In der Schweiz weiss kaum jemand, dass eines der höchsten Monumente Argentiniens einer Schweizerin gewidmet ist.

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Auch heute zeigen Auslandschweizer:innen kulturelle Präsenz: Im Sommer 2026 arbeitet der Bildhauer und Medienkünstler Vincent Ineichen als «Artist in Residence» am Auslandschweizer-Platz in Brunnen, im Rahmen der Kunstresidenz der Fünften Schweiz.

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Vincent Ineichen – Espace domestiqué, 2024

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Vincent Ineichen: Ein Artist in Residence für die «Fünfte Schweiz»

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Der Auslandschweizer Bildhauer und Medienkünstler Vincent Ineichen wird im Sommer 2026 in Brunnen arbeiten. Die «Kunstresidenz der Fünften Schweiz» bringt im Ausland lebende Schweizer Kunstschaffende zurück in ihr Herkunftsland.

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Zum Abschluss unserer Selektionen noch zwei Artikel, die Sie besonders interessieren dürften. Der Auslandschweizer-Rat (ASR) tagte vergangene Woche und diskutierte politische Weichenstellungen, die direkt spürbare Folgen für die Auslandschweizer:innen haben.

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Leute an einem Tisch

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Im Auslandschweizer-Rat: Stille vor dem Sturm

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Die Delegierten des Auslandschweizer-Rats hatten eine teilweise beschwerliche Reise auf sich genommen, um an ihrer ersten Sitzung des Jahres in Bern teilzunehmen. Auf der Tagesordnung standen unter anderem das E-Voting und die Lage im Nahen Osten.

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Gleichzeitig rückten mit den Bilateralen III und der Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» grundlegende Fragen zur künftigen Beziehung zur EU und zur Mobilität in den Fokus. Für viele Delegierte des ASR stand dabei mehr auf dem Spiel als abstrakte Politik – es ging ganz konkret um Lebensrealitäten, Rechte und Perspektiven im Ausland.

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Filippo Lombardi mit Parlamentariern

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Swiss Abroad

Bilaterale III und «Keine 10-Millionen-Schweiz»: Auslandschweizer fürchten sich vor den Folgen

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Die Delegierten des Auslandschweizer-Rates tauschten sich mit den Mitgliedern der Parlamentarischen Gruppe «Auslandschweizer» über die neuen Verträge zwischen der Schweiz und der EU sowie die Volksinitiative «Keine 10-Millionen-Schweiz» aus.

Mehr Bilaterale III und «Keine 10-Millionen-Schweiz»: Auslandschweizer fürchten sich vor den Folgen

👉 Weitere Artikel für die Fünfte Schweiz finden Sie hier.

Auswandern leicht gemacht

Haben Sie Lust, bei unserem Podcast «Ade merci, Schweiz» mitzumachen?

Nach einer erfolgreichen ersten Staffel geht unser Podcast über das Auswandern und Leben im Ausland in die zweite Runde. Auch diesmal möchten wir vor allem Ihre Stimmen und Geschichten hören – von Schweizerinnen und Schweizern rund um den Globus.

In der neuen Staffel widmen wir uns fünf Themen: Arbeit im Ausland finden, der Partnerin oder dem Partner ins Ausland folgen (so genannte Trailing Spouses), digitale Nomadinnen und Nomaden, abstimmen und wählen aus dem Ausland sowie Rückkehr in die Schweiz.

Fühlen Sie sich angesprochen? Möchten Sie Ihre Erfahrungen mit uns teilen?

Dann melden Sie sich bei meiner Kollegin und Podcast-Host Claire Micallef: claire.micallef@swissinfo.ch

Und falls Sie die erste Staffel verpasst haben: Alle Folgen können Sie hier nachhören:

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Ungewöhnliche Schweiz

Was macht die Schweiz einzigartig? Swissinfo berichtet wöchentlich über interessante, ungewöhnliche und manchmal bizarre Geschichten aus der Schweiz.

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Serie von Totentafeln

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Ungewöhnliche Schweiz

Totentafeln, ein neuer Schatz der Genealogie

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Einst in der Schweiz weit verbreitet, stirbt die Tradition der Totentafeln aus. Inzwischen interessiert sich die Stammbaumforschung dafür.

Mehr Totentafeln, ein neuer Schatz der Genealogie

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Vielen Dank, dass Sie diesen Newsletter gelesen haben. In zwei Wochen erhalten Sie die nächste Ausgabe. Bis dahin freuen wir uns auf Ihre Stimme, Ihre Sichtweise und Ihre Geschichte.

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