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FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat am Donnerstag von einer etwas besseren Stimmung an den Aktienmärkten profitiert. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2740 US-Dollar und damit rund einen halben Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,2693 (Mittwoch: 1,2613) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7878 (0,7928) Euro.
"Die bessere Stimmung an den Aktienmärkten hat den Euro gestützt", sagte Devisenexperte Sebastian Wanke von der DekaBank. Das altbekannte Muster, wonach die US-Währung als "sicherer Hafen" von einer Krisenstimmung profitieren kann, habe zwar immer noch Bestand. "Allerdings hat man in den letzten Tagen auch gesehen, dass besonders schwache US-Daten den Euro beflügeln können." Offensichtlich flüchteten sich die Marktteilnehmer nicht mehr blind in den Dollar.
Am Donnerstag setzte sich die Reihe extrem negativer Konjunkturdaten aus den USA jedoch nicht fort. Wöchentliche Zahlen vom Arbeitsmarkt deuteten auf eine leicht entspanntere Lage hin. "Ich gehe davon aus, dass sich die robuste Konjunktur im Euroraum und die schwächelnde US-Wirtschaft mittelfristig in der Mitte treffen werden", sagte Wanke. So dürfte das europäische Wachstum durch die drastischen Sparbemühungen einzelner Staaten geschwächt werden, während sich die Konjunktur der USA fangen dürfte.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,81745 (0,81850) britische Pfund , 197,15 (106,49) japanische Yen und 1,3027 (1,2994) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.237,00 (1.237,50) Dollar gefixt. Der Kilobarren Gold kostete 31.130,00 (31.080,00) Euro./bgf/jkr

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