Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat am Mittwoch angetrieben von einem starken Auftragsschub der deutschen Industrie die Marke von 1,43 US-Dollar übersprungen. Am späten Nachmittag kletterte die europäische Gemeinschaftswährung auf ihr Tageshoch bei 1,4338 Dollar, dem höchsten Stand seit Januar 2010. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) am Mittag auf 1,4300 (Dienstag: 1,4166) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,6993 (0,7059) Euro.
Die positiven Auftragseingänge in der deutschen Industrie hätten den Euro weiter gestärkt, sagte Devisenexperte Stefan Schilbe vom Düsseldorfer Bankhaus HSBC. Die Daten seien ein Beleg für den Wirtschaftsaufschwung der grössten europäischen Volkswirtschaft, so Schilbe. Im Monatsvergleich waren die Auftragseingänge bereinigt um 2,4 Prozent gestiegen, wie das Wirtschaftsministerium mitgeteilt hatte. Von dpa-AFX befragte Experten hatten mit einem deutlich geringeren Anstieg von 0,5 Prozent gerechnet.
"Schaut man auf die Eurozone als Ganzes und nicht bloss auf die Peripheriestaaten, so zeigen sich durchaus passable Wachstumsraten", ergänzte Schilbe. Jede gute Konjunkturzahl aus wichtigen Euro-Ländern wie Deutschland oder Frankreich dürfte auch die EZB darin bestärken, die Leitzinsen anzuheben, so der HSBC-Fachmann mit Blick auf die morgige Zinssitzung der EZB. Es gilt in Fachkreisen als nahezu sicher, dass die europäischen Währungshüter am Donnerstag zum ersten Mal seit der Finanz- und Wirtschaftskrise die Zinsen wieder erhöhen werden. EZB-Chef Jean-Claude Trichet und andere ranghohe Notenbankvertreter hatten bis zuletzt entsprechende Hinweise gegeben.
Laut Devisen-Experte Schilbe wird es nun vor allem auf die Erläuterungen der EZB zu den möglichen weiteren Zinsanpassungen ankommen. Hinweise, die auf weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr schliessen lassen, dürften beim Euro für noch stärkeren Auftrieb sorgen.
Zu anderen wichtigen Währungen hatte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87750 (0,87285) britische Pfund , 121,82 (119,40) japanische Yen und 1,3097 (1,3091) Schweizer Franken festgelegt. Der Preis für eine Feinunze (31,1 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1.461,50 (1.433,50) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 32.240,00 (31.970,00) Euro./ajx/jsl/he

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Wahlen Schweiz 2019

Vier Personen an einem Gerät auf dem Fitness-Parcours im Wald

Schweizer Parlamentswahlen 2019: Sorge ums Klima stösst Grüne in die Favoritenrolle.
> Mehr erfahren.

Wahlen Schweiz 2019

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










???source_awp???