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Die Schönste heisst Lauriane

Lauriane Gilliérons Lächeln hat das Schweizer TV-Publikum erobert. RTS

Die Waadtländerin Lauriane Gilliéron ist die neue Miss Schweiz. Nach 11 Jahren wurde damit wieder einer Westschweizerin das Krönchen aufgesetzt.

Dieser Inhalt wurde am 18. September 2005 - 11:08 publiziert

Die frischgebackene Schönheits-Königin ist 21 Jahre alt, 168 cm gross und weist die Masse 85-60-91 auf. Sie wurde erstmals durch die Fernsehzuschauer gekürt.

Lauriane Gilliéron darf sich für ein Jahr Miss Schweiz nennen. Das Schweizer Fernsehpublikum liess sich am Samstagabend von ihr bezaubern und gab ihr seine Stimme.

Gilliéron als neue Schönste der Schönen erhielt ihr Krönchen von der abtretenden Miss, Fiona Hefti, überreicht. Ins Finale schafften es neben ihr Melanie Meier (2.) und Fabienne Kropf (3.).

Seit langem wieder eine Westschweizerin

Miss Schweiz Lauriane Gilliéron ist 21 Jahre alt und wohnt in Prilly in der Waadt. Sie studiert die Rechte an der Universität Lausanne. Mit ihr trägt erstmals seit elf Jahren wieder eine Frau aus der Westschweiz Miss-Ehren.

In der Zwischenzeit war der Titel mit Ausnahme der Tessinerin Melanie Winiger (1996) fest in Deutschschweizer Hand.

Sportliche Repräsentantin

Die Siegerin ist Vize-Schweizermeisterin im Latino-Tanz 2003 und möchte die Schweiz nun ebenso sportlich wie erfolgreich repräsentieren. Gilliéron will als Botschafterin für gegenseitigen Respekt amten. Sie sei für eine offene und internationale Schweiz.

Miss Schweiz würde nie für echten Pelz Werbung machen und möchte keine degradierenden oder falschen Schlagzeilen über sich lesen. Sie ist im Sternzeichen des Löwen geboren und Tochter des Bürgermeisters von Prilly.

Gilliéron ist seit 13 Jahren Vegetarierin und isst viel Salat und Gemüse und geht regelmässig ins Fitness-Studio. Sie hat lange, lackierte Fingernägel, "weil ich ich sonst Nägel kauen würde".

Seit zwei Jahren ist sie liiert mit Michael Ngoy, Verteidiger beim NLA-Eishockeyclub Fribourg Gottéron.

Preise und Verpflichtungen

Die Siegerin erhält als Hauptpreis einen Personenwagen im Wert von 29'000 Franken und im Laufe des Jahres Repräsentationsverträge für über 250'000 Franken.

Sie wird zudem die Schweiz an der Miss-World-Wahl im November in China vertreten und im Mai 2006 an der Miss-Universe-Wahl teilnehmen.

400 Bewerberinnen

Der Anlass aus Locarno wurde von SSR SRG idée suisse direkt in drei Landessprachen übertragen. Ursula Andress nahm als Ehrengast teil. Im Vorfeld waren die 16 Kandidatinnen, die in die Endrunde kamen, in den Medien umfassend vorgestellt worden.

Das Tessiner Fernsehen drehte auf einer Kreuzfahrt mit ihnen Clips, die am Samstagabend in Einspielungen gezeigt wurden. Insgesamt hatten sich 400 Bewerberinnen um den Miss-Titel beworben.

Vor der Wahl der Schönsten wurde Marie-Annick Horton als Netteste der Teilnehmerinnen zur "Miss Amicitià" und Melanie Meier zur Fotogensten der Bewerberinnen ernannt.

Jury mit weniger Einfluss

Die Miss Schweiz wurde dieses Jahr erstmals nach einem neuen Modus unter stärkerem Einbezug des Publikums gewählt. Bisher entschied die Jury, die Zuschauer hatten zusammen nur eine von neun Stimmen.

Die Jury wurde dieses Mal von acht auf sechs Mitglieder reduziert. Bei den ersten beiden Durchgängen wogen Jury- und Publikumsentscheid je 50%. Unter den letzten drei im Rennen verbliebenen Kandidatinnen oblag die Kür dann einzig und allein dem Fernsehpublikum. Dieses gab Lauriane Gilliéron in der Finalrunde 44,8% der Stimmen.

swissinfo und Agenturen

Fakten

Zu den vielen verschiedenen Geschenken erhält die neue Miss Schweiz ein Auto, einen Lancia Musa im Wert von 29'000 Franken, sowie Werbe- und Repräsentations-Verträge in der Höhe von 250'000 Franken.

Sie wird die Schweiz an den Miss Welt-Wahlen in Sanya in China und an den Miss Universe-Wahlen im Mai 2006 vertreten.

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In Kürze

Für den Final qualifiziert hatten sich 11 junge Frauen aus der Deutschschweiz, 3 aus der Westschweiz und zwei Tessinerinnen.

Zum erstem Mal in ihrer Geschichte wurde die Wahl der Miss Schweiz vom Fernseh-Publikum vorgenommen. In den ersten beiden Durchgängen zählte die Stimmen der Jury und des Publikums je 50%. Die Siegerin des Finals mit den drei verbliebenen Kandidatinnen konnte jedoch nur vom TV-Publikum via Telefon erkoren werden.

Ein prominentes Jury-Mitglied war die Berner Schauspielerin Ursula Andress.

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