Gegner der Feuerwerksinitiative sehen Feierkultur gefährdet
Weitreichende Folgen für private und lokale Feiern, KMUs und Traditionen: Die Gegnerinnen und Gegner der Feuerwerksinitiative lehnen ein landesweites Verbot ab. Es brauche gezielte Regeln statt Verbote, machen sie geltend.
(Keystone-SDA) Ein überparteiliches Komitee – unter anderem mit Vertretern von SVP, Mitte und Gewerbeverband – hat am Dienstag in Bern vor den Medien die Nein-Kampagne gegen das Feuerwerksverbot lanciert. Am 29. November stimmt die Schweiz über die Volksinitiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk (Feuerwerksinitiative)» ab. Diese fordert ein landesweites Verkaufs- und Verwendungsverbot für Feuerwerkskörper, die Lärm erzeugen.
Das gegnerische Lager bezeichnet das Volksbegehren als «unverhältnismässig». Kantone und Gemeinden könnten Feuerwerk bereits heute zeitlich oder örtlich einschränken, Bewilligungen verlangen und bei konkreten Gefahrenlagen Verbote anordnen. Das Komitee setzt auf diese gezielten Instrumente.