Warum sollten Auslandschweizer:innen das Stimmrecht behalten?
Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland
Wussten Sie, dass nur knapp 37% der stimmberechtigten Auslandschweizer:innen im Stimmregister eingetragen sind?
Das sind fast 246’000 Personen, und von diesen nehmen bei weitem nicht alle an Abstimmungen teil. Warum? Oft werden die Postlaufzeiten dafür verantwortlich gemacht. Aber auch das Interesse an den Abstimmungsvorlagen spielt eine Rolle.
Dahinter steckt die generelle Frage: Warum sollten Bürgerinnen und Bürger, die nicht mehr in der Schweiz leben, weiterhin Einfluss auf die politischen Entscheidungen des Landes nehmen?
Mit freundlichen Grüssen,
Emilie Ridard
Wie ist das bei Ihnen?
«Etwa 15 Jahre nach meiner Auswanderung nach Deutschland, nachdem ich eine Familie gegründet, ein Haus gebaut und eine feste Anstellung gefunden hatte, hielt ich es aus Respekt und Verbundenheit mit meiner zweiten Heimat für an der Zeit, die deutsche Staatsangehörigkeit zu beantragen. Dabei war mir bewusst, dass ich meine Schweizer Staatsangehörigkeit behalten könnte.»
Wie unser Leser Paul entscheiden sich viele Auslandschweizer:innen dafür, die Staatsangehörigkeit ihres Wohnsitzlandes anzunehmen, unter der Voraussetzung, dass sie den Schweizer Pass behalten dürfen. Auch Kinder oder die Heirat mit einer Person aus dem jeweiligen Land spielen oft eine Rolle bei dieser Entscheidung.
Und Sie? Was hat Sie dazu bewogen, sich in Ihrer Wahlheimat einbürgern zu lassen? Oder haben Sie sich bewusst dafür entschieden, einzig die Schweizer Staatsangehörigkeit zu behalten? Erzählen Sie uns hier mehr darüber:
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Themen, für Sie im Ausland ausgewählt
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Die Fünfte Schweiz war mit der Ernährungsinitiative etwas gnädiger
Aller guten Dinge sind drei: Im letzten Artikel meiner Auswahl erklärt der Schweizer Toby Matthiesen, der im britischen Bristol lehrt, warum er dem politischen Leben der Schweiz weiterhin eng verbunden bleibt.
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