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Swiss Abroad

Heute in der Schweiz

Liebe Schweizerinnen und Schweizer im Ausland

Am 16. Juni ist es soweit: Joe Biden und Wladimir Putin kommen nach Genf. Die Aufregung ist gross – und wir werden den Gipfel für Sie genau beobachten.

Herzliche Grüsse aus dem Homeoffice

Dieser Inhalt wurde am 10. Juni 2021 - 16:30 publiziert
Keystone / Martial Trezzini

Die Vorbereitungen für den Putin-Biden-Gipfel in Genf laufen auf Hochtouren.

In sechs Tagen ist es soweit: Zum ersten Mal nach 36 Jahren erfolgt ein amerikanisch-russischer Gipfel in der Rhone-Stadt. In der Schweiz steigt die Spannung.

Auch wir werden natürlich berichten: Für nächste Woche sind bereits zahlreiche Artikel und Gastkommentare eingeplant, die das historische Treffen aus verschiedenen Blickwinkeln analysieren werden. Wir werden dabei mit unseren Analysen in die Tiefe gehen – historisch, politisch, diplomatisch.

Und wir werden natürlich auch vor Ort sein! Wir werden auf unseren Social-Media-Kanälen (auf FacebookExterner Link und TwitterExterner Link) versuchen, die Atmosphäre vor Ort einzufangen – für die Stadt wird es ein spezieller Moment werden. Denn eines ist sicher: Der 16. Juni wird in Genf ein Ausnahme-Tag sein.

Keystone / Anthony Anex

Rentenalter 65 für Frauen – eine bittere Pille, die mit Süssem runtergespült werden soll.

Wir haben es gestern schon kurz vermeldet: Das Parlament hat gegen den Widerstand der linken Minderheit das Rentenalter für die Frauen um ein Jahr erhöht. Damit werden Frauen künftig mit 65 pensioniert – gleich wie die Männer.

Das Thema gibt schon seit Jahren zu reden. Den Frauen sollen nun mit kleinen "Schmankerln" die Neuerung schmackhaft gemacht werden – etwa mit monatlich mehr Rente während einer Übergangszeit. Denn eines ist unbestritten: Die Sanierung der AHV, in deren Zuge dieser Entscheid fiel, bleibt weiterhin dringlich.

Vielleicht ist das aber das höhere Rentenalter eine gute Möglichkeit, strukturelle Ungleichheiten anzugehen – dass Frauen im Alter über weniger finanzielle Mittel verfügen, ist ein nicht zu leugnender Fakt. Nun ist die Politik gefordert, einen nachhaltigen Weg zu finden.

Keystone / Oliver Berg

Impfskepsis bei den Jungen: Viele Jugendliche zögern offenbar, sich gegen Corona zu impfen.

Jugendliche lassen sich Zeit: In Bern hat nur jeder achte 16- und 17-Jährige einen Termin gebucht. In anderen Kantonen sieht es ähnlich aus – der Enthusiasmus über die neuen Vakzine hält sich offenbar in Grenzen.

Die Skepsis hat aber vermutlich ziemlich profane Gründe: Die Sommerferien stehen an, terminlich passt es wohl gerade für viele nicht – denn man muss ja die zweite Dosis pünktlich vier Wochen nach der ersten kriegen.

Nachdem viele Jugendliche und Kids wohl im letzten Jahr weniger oder keine Ferien machen konnten, wollen sie sich heuer das Vergnügen nicht nehmen lassen. Man kann es ihnen nicht verübeln, vor allem da die Situation (in Europa zumindest) so gut ist wie schon lange nicht mehr.

© Keystone / Alexandra Wey

Die Schweizer Waffenexporteure verzeichnen Rekordumsätze. Das sorgt im Parlament für Ärger.

In den letzten Jahren hat die Schweizer Regierung die Kriegsmaterialverordnung schrittweise gelockert. Der Export dieser Güter ist somit einfacher – und die Rüstungsindustrie verdiente damit sehr viel Geld. Das führte in der Schweiz schon zu zahlreichen Diskussionen.

Eine Initiative will das nun rückgängig machen und verhindern, dass Waffen an Staaten verkauft werden, welche schwerwiegende Menschenrechtsverstösse begehen. Sie hat gute Chancen, dass das Parlament ihre Forderungen aufnimmt.

Ob neue Enthüllungen über den umstrittenen Industriellen Emil Bührle dabei eine Rolle spielten? Der Historiker Adrian Hänni beschrieb kürzlich in der NZZ, wie dieser in der Nachkriegszeit illegale Waffengeschäfte im grossen Stil tätigte – ohne von den Behörden daran gehindert zu werden.

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