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Innovationszentrum in La Punt GR verzögert sich um sechs Monate

Keystone-SDA

Das Innovationszentrum "Innhub" in La Punt GR im Engadin wird im Sommer 2029 und damit sechs Monate später als ursprünglich geplant eröffnet. Auch die veranschlagten Investitionen von 117,5 Millionen Franken dürften gemäss Initiant Jon Erni nicht ausreichen.

(Keystone-SDA) Der Spatenstich für das vom renommierten britischen Architekten Norman Foster entworfene Gebäude erfolgte im Frühjahr 2025. Die für den Winter 2028/2029 geplante Eröffnung verschiebt sich nun um sechs Monate. Das erklärte Projektinitiator Jon Erni am Mittwoch bei einem Medientreffen.

«Wir müssen die Wetterbedingungen berücksichtigen und wollen unbedingt vermeiden, dass im Hinblick auf den Eröffnungstermin zu viel Druck entsteht. So soll auf der Baustelle weiterhin in Ruhe und konzentriert gearbeitet werden können», erklärte Erni gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Die Verschiebung wird sich auch auf die Kosten auswirken, die gemäss dem Projektinitiator die veranschlagten 117,5 Millionen Franken übersteigen werden. Die Kosten werden grösstenteils durch private Investoren getragen. Der Baurechtsvertrag wurde 2019 an der Gemeindeversammlung mit 88 Prozent genehmigt.

Die Idee entstand vor rund zehn Jahren. Ziel ist es, Begegnungen zwischen Menschen zu ermöglichen und Organisationen Räumlichkeiten für Konferenzen und Co-Working anzubieten. Neben Sitzungs- und Arbeitsräumen wird das Zentrum auch Hotelzimmer, bewirtschaftete Zweitwohnungen, ein Restaurant, Sport- und Wellnessbereiche sowie ein Sportgeschäft umfassen.

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