Luzerner Kantonsrat stützt neues Energiegesetz grundsätzlich
Die Mehrheit des Luzerner Kantonsrats steht grundsätzlich hinter dem Ziel, dass ab 2050 Häuser nicht mehr mit Öl oder Gas geheizt werden dürfen. Dies hat die Eintretensdebatte zur Revision des Energiegesetzes gezeigt.
(Keystone-SDA) Das Parlament lehnte am Dienstag einen Rückweisungsantrag der SVP mit 86 zu 25 Stimmen ab. SVP-Sprecher Fabian Stadelmann kritisierte, die Vorlage gehe zu weit, setze auf Verbote und greife ins Privateigentum ein.
David Affentranger (Mitte) bezeichnete die Vorlage dagegen als «pragmatisch und ausgewogen». Thomas Meier (FDP) hob positiv hervor, dass Luzern mit der Gesetzesänderung keinen Sonderweg beschreite.
Auch Samuel Zbinden (Grüne) sagte: «Wir müssen auf einheimische und erneuerbare Energien setzen.» 2050 sei aber zu spät.
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