Luzerner Regierung will mit Darlehen gemeinnützigen Wohnbau fördern
Die Luzerner Regierung will gemeinnützige Bauträgerschaften finanziell unterstützen und verdichtete Bauweisen fördern. Am Mittwoch hat sie ihren Gegenvorschlag zur SP-Initiative "Für zahlbare Wohnungen" vorgestellt.
(Keystone-SDA) Mit dem Gegenvorschlag will die Exekutive das Angebot an bezahlbarem Wohnraum vergrössern. 2024 waren laut Lustat Statistik Luzern nur 15 Prozent der Mietwohnungen preisgünstig.
Der Regierungsrat will einen neuen Zonentyp schaffen, der zusätzliche Verdichtung mit gemeinnützigem Wohnraum verbindet. Gemeinden sollen damit mehr Möglichkeiten erhalten, um auf ihre örtlichen Bedürfnisse einzugehen. Zudem will die Regierung ab 2028 jährlich fünf Millionen Franken für gemeinnützige Bauträgerschaften einsetzen.
Die SP-Volksinitiative, welche aus Sicht der Regierung nicht umsetzbar ist, fordert unter anderem, den Anteil preisgünstiger Wohnungen bis 2040 auf 20 Prozent zu erhöhen. Zudem sollen deren Mieten weniger als 70 Prozent des Durchschnitts vergleichbarer Wohnungen betragen.
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