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Marktforschungsunternehmen GfK leidet weiter unter der Krise

Dieser Inhalt wurde am 16. November 2009 - 13:40 publiziert

NÜRNBERG (awp international) - Das Marktforschungsunternehmen GfK leidet noch immer unter der Krise. Der Konzerngewinn des Marktführers sank im dritten Quartal um knapp 39 Prozent auf 14,8 Millionen Euro. Der Umsatz lag mit einem Minus von fast 4 Prozent auf 282,7 Millionen Euro etwas unter dem Vorjahresniveau, wie das Unternehmen am Montag in Nürnberg mitteilte.
Das Umfeld sei weiterhin schwierig, erläuterte die GfK. Dementsprechend ging der Umsatz in den ersten neun Monaten dieses Jahres um knapp 5 Prozent auf 840,2 Millionen Euro zurück. Positiv wirkten sich hierbei Zukäufe und Wechselkurseffekte aus. Der Konzerngewinn sank im gleichen Zeitraum um 41,7 Prozent; wurden im Vorjahr noch 52,2 Millionen Euro erzielt, waren es in den ersten drei Quartalen 2009 nur 30,4 Millionen Euro.
Die Folgen der Krise bekämpft der Marktforscher mit einem umfangreichen Kostensenkungsprogramm. "Ich bin zuversichtlich, dass die GfK gestärkt aus der Krise hervorgehen wird", sagte der Vorstandsvorsitzende Klaus Wübbenhorst. Zugleich bestätigte das im SDax notierte Unternehmen seine Jahresprognose, wonach der Umsatz in etwa den Wert von 2008 erreichen wird. Im Oktober habe der Auftragseingang auf dem Niveau des Vorjahres gelegen. Die Börse honorierte die Entwicklung: Die GfK-Aktie stieg bis zum Mittag kräftig auf ein neues Jahreshoch von 23,71 Euro./eri/DP/tw

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