Nächste Etappe der Sanierung der Bristenstrasse in Uri startet
Ab dem 7. April werden an der Bristenstrasse zwischen Amsteg und St. Antoni Steinschlagschutznetze montiert und eine talseitige Stützmauer saniert. Die Arbeiten der vierten Etappe des langfristigen Sanierungsprojekts sollen bis Anfang November dauern.
(Keystone-SDA) Ein Verkehrsdienst steht während der Bauzeit im Einsatz, wie die Urner Baudirektion am Dienstag mitteilte. Zwei Verkehrsregime, A und B, sollen für einen geregelten Verkehrsfluss sorgen.
Ab dem Baustart gilt Verkehrsregime B. Dabei ist die Strasse von 8.05 bis 8.40 Uhr, von 10.10 bis 11.30 Uhr und von 13.45 bis 15 Uhr gesperrt. Diese Zeiten sind mit dem Fahrplan der Buslinie 407, Amsteg-Bristen, abgestimmt.
Regime A gilt während der Sommerferien. Dabei sind am Vormittag zwischen 8 und 11 Uhr sowie am Nachmittag zwischen 14 und 18 Uhr 20-minütige Sperrungen möglich. Der Fahrplan der Linie 407 kann wiederum eingehalten werden.
Die Sanierung betrifft die Stützmauer am Schiltwald. Die Steinschlagschutznetze entstehen im rechten Hangbereich nach der Chärstelenbachbrücke, oberhalb des ersten Tunnels und unmittelbar nach dem zweiten Tunnel.
Bisher 6 Millionen Franken investiert
Die Kosten des diesjährigen Projekts betragen rund 1,5 Millionen Franken, wie es in der Mitteilung weiter hiess. Der Urner Landrat sprach 2020 für das gesamte Projekt Sanierung Bristenstrasse einen Verpflichtungskredit von 13 Millionen Franken, der bis 2035 gilt. Der Kanton Uri setzt das Projekt etappenweise um, wobei sich ein Ausführungs- und ein Planungsjahr abwechseln. Bisher investierte der Kanton rund 6 Millionen Franken.
Die Strasse von Amsteg nach Bristen war vor über hundert Jahren für den Fuhrverkehr gebaut worden. Sie führt durch steiles Gelände, immer wieder kommt es zu Steinschlägen. 2017 brach ein zehn Meter langes Strassenstück ab, die Verbindung war während Wochen unterbrochen.